Rauch-Kallat: Ministerin Bures übernimmt langjährige Forderung der ÖVP-Frauen

Die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuung ist ein wichtiger Ansatz zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Wien, 18. März 2008 (ÖVP-PK) „Kinderbetreuung soll steuerlich absetzbar sein“, erklärte Ministerin Bures fast in einem Nebensatz bei ihrer heutigen Pressekonferenz. „Damit übernimmt sie eine langjährige Forderung der ÖVP-Frauen, die in der großen Koalition der 90-er Jahre von der SPÖ immer abgeblockt wurde“, zeigt sich die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen Maria Rauch-Kallat überrascht. „Es kann allerdings nicht sein, dass nur externe Kinderbetreuungsplätze absetzbar sind, während Kinderbetreuung zu Hause durch sozialversicherte Betreuungskräfte unberücksichtigt bleibt.“

Dieser zumindest teilweise Lichtblick an Einsicht in die Notwendigkeiten für Familien, wurde allerdings wieder einmal von Pauschalurteilen über das steuerliche Familienentlastungspaket der ÖVP überlagert. „Ohne sich überhaupt mit den Inhalten auseinanderzusetzen, sagt Bures sicherheitshalber nein“, so Rauch-Kallat. „Eine Benachteiligung von Frauen darf es bei der Steuerentlastung 2010 sicher nicht geben“, meint die Bundesleiterin abschließend.

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