GROSZ: Auf welcher Seite steht Kardinal Schönborn eigentlich?

Begrüßen klare und mutige Worte von Vorarlberger Bischof Fischer

Wien (OTS) - "Angesichts der beschwichtigenden Äußerungen Kardinal Schönborns zum expansiven und aggressiven Islamismus in Österreich stellt sich die Frage, auf welcher Seite der Vorsitzende der österreichischen Bischofskonferenz und Wiener Erzbischof überhaupt noch steht. Steht Schönborn noch auf der Seite jener, die den säkularisierten Rechtsstaat, unsere Traditionen, unsere Demokratie, unsere Geschichte auf Basis des jahrtausenden alten Christentums verteidigen, oder redet er dem expansiven Islamismus nach dem Mund. Diese Realitätsverweigerung Schönborns über die Lage in Mitteleuropa und Österreichs ist angesichts der Situation in Deutschland, aber auch hier in Österreich, wo immerhin zwei Mitgliedern des Terrornetzwerks Al Kaida der Prozess gemacht wurde, unverantwortlich. Schönborn sollte sich angesichts seiner Äußerungen fragen, ob er mit seiner Einstellung, die vollkommen konträr zur Linie Papst Benedikts XVI, vieler Bischöfe wie Kapellari oder heute Vorarlbergs Bischof Fischer steht, seine Verantwortung als Bischof ausfüllen kann", so BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz.

Erfreut reagierte der Generalsekretär auf die klaren Aussagen des Vorarlberger Diözesanbischofs Elmar Fischer zu Moscheen und Minaretten. Fischer hatte am Dienstag den Bau von Moscheen und Minaretten in Vorarlberg wörtlich als "Provokation" bezeichnet und als "Gefährdung des sozialen Friedens" abgelehnt. "Wir stehen hier eindeutig an der Seite Fischers, mit dem die Kirche zumindest in Vorarlberg eine klare Haltung im Interesse unserer Bürger vertritt", erklärte Grosz. "Fischer hat Schönborn damit zumindest für Vorarlberg korrigiert, dafür verdient er Respekt, Unterstützung und Anerkennung", so Grosz

Der BZÖ-Generalsekretär forderte heute einmal mehr die Änderung der landeseigenen Raumordnungs- und Baugesetze nach Kärntner Vorbild. "Wo ist der im Wahlkampf noch mit Sprüchen wie "artfremd" polternde Erwin Pröll. Wir erwarten uns hier von den Landeshauptleuten, dass sie zur Vermeidung von ethnischen, sozialen wie gesellschaftlichen Konflikten die Notbremse ziehen und ihrerseits die längst notwendigen Verbote für Moscheen und Minarette einführen", so Grosz abschließend.

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