GROSZ: Bundesregierung muss Völkermord in China endlich verurteilen!

Internationale Gemeinschaft schweigt aus Feigheit

Wien (OTS) - Heftige Kritik übte heute BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz im Rahmen einer Pressekonferenz an der Tatenlosigkeit der internationalen Gemeinschaft anlässlich der dramatischen Situation in Tibet. "Es ist ein Schandstück erster Klasse, welche Verbrechen sich unter den Augen der Weltöffentlichkeit in China abspielen. Hier bahnt sich ein Völkerrechtsmassaker an und die internationale Gemeinschaft schweigt aus Rücksicht gegenüber der chinesischen Staatsführung", zeigte sich Grosz empört.

Außerdem sei es verwerflich, dass die österreichische Bundesregierung hier noch kein einziges Wort der Kritik gefunden habe. "Wer schweigt, stimmt zu, wer schweigt, macht sich zum Mittäter. Dieser Terror, dieser geplante Völkermord ist nicht duldbar und alle zivilisierten Staaten und Regierungen sind gut beraten hier eindeutig und klar Stellung zu beziehen. Ich fordere die Bundesregierung auf, hier endlich sich zu einer klaren verurteilenden Haltung durchzuringen. Es ist ja unfassbar, dass die österreichischen Regierungsstellen bis heute aus lauter Feigheit schweigen", so Grosz.

Der BZÖ-Generalsekretär sagte, dass die chinesische Staatsführung mit ihrer gewaltsamen Vorgehensweise in den vergangenen Tagen auf traurige Art und Weise bewiesen habe, dass sie von Frieden und der Demokratie keinen blassen Schimmer habe. "Das Faustrecht des Mittelalters wurde dort bis heute durch die Diktatur der Kommunisten ersetzt. Wer geglaubt hat, dass China eine zivilisierte Regierung hat, irrt gewaltig."

Grosz forderte Außenministerin Plassnik auf, den chinesischen Botschafter sofort in das Außenministerium zu zitieren, um die ablehnende Haltung Österreichs gegenüber den chinesischen Gewaltexzessen endlich deutlich darzulegen und begreifbar zu machen.

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