Grüne Wien: SPÖ lenkt bei Frist für Heizkostenzuschuss ein

Ellensohn übergibt Liste mit Betroffenen ans Bürgermeisterbüro

Wien (OTS) - Nach der überfallsartigen und unbegründeten Verkürzung der Frist für die Beantragung des Heizkostenzuschusses vom 31. März auf den 31. Jänner haben sich binnen weniger Tage Dutzende Betroffene beim Stadtrat der Grünen Wien, David Ellensohn, gemeldet. Sie alle haben auf Grund der Verkürzung kein Geld bekommen - darunter auch eine Frau, die den gesamten Jänner im Spital verbringen musste. Als sie im Februar am Amt erschien, hieß es dort lediglich "Pech gehabt!".

Nach heftigen Debatten in der letztwöchigen Sitzung der Wiener Landesregierung, in der Ellensohn die zuständige Stadträtin Wehsely mit der langen Liste der Betroffenen konfrontiert hat, ortet er nun ein erstes Einlenken seitens des Bürgermeisters: "Häupl hat zugesichert, jeden Fall, der sich bei uns gemeldet hat, prüfen zu lassen. Denjenigen, die berechtigt sind, sollen dann die 100 Euro auch ausbezahlt werden. Wir übergeben die Liste heute an das Bürgermeisterbüro und erinnern Häupl an die Einhaltung seines Versprechens."

Über diese Einzelfallprüfung hinaus fordert Ellensohn aber weiterhin eine generelle Verlängerung der Frist auf den 31. März. "Erst durch die Berichterstattung in den vergangenen Tagen haben viele Menschen von der Fristverkürzung erfahren. Immer noch melden sich Menschen bei uns im Klub, die den Heizkostenzuschuss dringend benötigen würden. Die dafür zuständige Stadträtin Sonja Wehsely soll die unnötige Fristverschiebung endlich zurücknehmen", schließt Ellensohn.

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