ÖAMTC: Schutzbrief-Rückholungen von zwei Österreichern aus Manila und Amsterdam

Burgenländer und Oberösterreicher werden heute und morgen in die Heimat zurückgebracht

Wien (OTS) - Rechtzeitig vor Ostern organisiert die Schutzbrief-Nothilfe des ÖAMTC gleich für zwei schwer verletzte bzw. erkrankte Österreicher Krankentransporte per ÖAMTC-Ambulanzjet aus dem Ausland in die Heimat.

Der 37- jährige Günter F. aus Wiesen im Burgenland war mit Freunden auf einem Wochenendausflug in Amsterdam, als er in der Nacht auf Sonntag am letzten Februar- Wochenende von einem Bus angefahren wurde. Dabei erlitt er schwerste Schädelverletzungen und musste in den Niederlanden intensivmedizinisch behandelt werden. Heute gab es seitens der behandelnden Ärzte grünes Licht für einen Transport zurück nach Österreich. Der Patient wird nun mittels ÖAMTC-Ambulanzjet von Amsterdam nach Wien geflogen. Von dort wird er, immer begleitet durch einen Arzt, in die neurochirugische Abteilung des Krankenhauses Wiener Neustadt überstellt. Da Günter F. einen ÖAMTC-Schutzbrief besitzt, werden die Transportkosten in der Höhe von 8.000 Euro zur Gänze durch den Club übernommen.

Der 78- jährige Linzer Sebastian T. war mit seiner Gattin auf Urlaub auf den Philippinen, als er vor zwei Wochen auf einer kleinen Insel eine plötzliche Hirnblutung erlitt. Er wurde zur Erstversorgung zur nächst größeren Insel, Panay, gebracht. Da auch dort eine ausreichende Diagnostik und Behandlung nicht möglich war, wandten sich die Angehörigen hilfesuchend an den ÖAMTC. Unter schwierigen Umständen wurde daraufhin ein Transport mit einem Flugzeug zur nächsten geeigneten Klinik in Manila organisiert. Nachdem sich der Zustand des Patienten nun soweit stabilisiert hat, dass ein Rücktransport in die Heimat möglich geworden ist, kann der Erkrankte nun mittels einer eigens eingebauten Patientenkabine (PTC) in einer Lufthansa-Maschine nach Franfurt geflogen werden. Diese Kabine wurde speziell für Intensivtransporte entworfen und schirmt Patient sowie begleitendes Ärzteteam völlig von den übrigen Passagieren ab. Nach der Landung in Frankfurt wird der Patient mit einem Ambulanzflugzeug nach Linz geflogen. Sebastian T. hat vor Reiseantritt einen Weltreisekrankenschutz des ÖAMTC abgeschlossen. Daher werden sowohl die Transportkosten für die drei Flüge von fast 100.000 Euro als auch die Krankenhauskosten des privaten Krankenhauses in Manila vom Club übernommen.

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