VP-Anger-Koch: Österlicher Weckruf an die SPÖ

Unabhängige Kritik an EURO-Vorbereitung nimmt weiter zu

Wien (VP-Klub) - "Die SPÖ Wien sollte die Osterwoche nutzen, um in sich zu gehen. Es ist an der Zeit, die Probleme in Zusammenhang mit der offensichtlich mangelhaften Vorbereitung auf die EURO in Wien anzugehen. Lange genug hat man sich vom Nichtstun ausgeruht", so die Sportsprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ines Anger-Koch, in Bezug auf die Kritik der Ärztekammer Wien an den Vorbereitungen der Stadt Wien auf die EURO.

"Diese Kritik bestätigt einmal mehr die Befürchtungen der ÖVP Wien, dass die EURO durch die mangelhafte Planung seitens einer überforderten SPÖ zur Blamage für die Sportstadt Wien zu werden droht. Von allen Seiten hagelt es Kritik an den Vorbereitungen der Stadt Wien. Und was macht die SPÖ? Nichts! Das einzige, was ihr einfällt, ist, die wohlmeinenden Kritiker zu kritisieren. 81 Tage vor Beginn der EURO ist das eindeutig zu wenig. Es wäre höchst an der Zeit, die noch offenen Fragen anzugehen und zu klären. Bisher gibt es - wohin man blickt - nur Baustellen. Schön langsam ist es nicht mehr fünf vor zwölf, sondern schon eins vor zwölf", so Anger-Koch.

Bezeichnend für das Chaos sei auch das Fiasko rund um die EM-Werbung am Riesenrad. Noch vor kurzem unter medialem Getöse präsentiert, musste das Riesen-Transparent nach Sturmtief Emma komplett abgenommen werden. Nun fehlt angeblich das Geld für eine neuerliche Anbringung des Transparents. "Willkommen in Absurdistan. Bezeichnend ist auch, dass man sich auf der Homepage der Stadt-Wien-Marketing immer noch über das Riesenrad im Fußball-Outfit freut. Es scheint als hätte Sturmtief Emma mehr als nur das Transparent verweht. Die SPÖ sollte schleunigst die internen Schäden des Sturms beseitigen und endlich anfangen zu arbeiten", so Anger-Koch.

Auch die Mahnungen, dass man die Zahl der Besucher eventuell unterschätzen könnte, werden von Seiten der SPÖ nicht einmal ignoriert. Knapp über 1.000 Campingplätze müssen für den Ansturm der Fans offenbar ausreichen. "Offen ist nach wie vor, wie viele Public Viewing Zonen es nun tatsächlich geben wird und wie man vorgeht, sollten die bestehenden für den Ansturm zu klein sein", so Anger-Koch. "Sich hier nur auf die böse UEFA auszureden, ist zu wenig. Die Zeit wird knapp; die Baustellen leider nicht weniger. Machen wir die EURO zu einem Fest, auf das alle Wienerinnen und Wiener stolz sein können und das sich auch die ÖVP Wien für diese Stadt wünscht", so die VP-Sportsprecherin, die an die SPÖ folgenden österlichen Weckruf richtet: "Kommen Sie aus Ihrem Bau, stellen Sie Ihre Löffel auf, anstatt sich schlafend zu stellen und nehmen Sie ernst gemeinte Kritik endlich ernst!"

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