BO Amann: Mehrwertsteuer auf Medikamente ist sofort abzuschaffen!

Medikamentenvertrieb über die Ärzte ist ein Schlag ins Wasser!

Wien (OTS/RFW) - Wer ernstlich bei den Medikamenten einsparen
will, muss nur die 20%ige Mehrwertsteuer abschaffen, da sie die einzig überproportionale Kostenkomponente am Packungspreis ist, so RFW-Bundesobmann, KO Ing. Fritz Amann in einer ersten Reaktion zur Ärztekammerforderung eines Medikamentenvertriebes durch die Ärzte, mit einer vermuteten Einsparung von 130 bis 230 Mio. Euro pro Jahr.

Eine IPF-Studie (Institut für Pharmaökonomische Forschung) bescheinige Österreich im internationalen Vergleich relativ niedrige Medikamentenpreise. Betrage der durchschnittliche Packungspreis in Österreichs Apotheken 17,24 Euro, liege der EU-Spitzenpreis in Dänemark bei immerhin 32,31 Euro. Auch die jährlichen Arzneiausgaben pro Kopf liegen bei uns bei 326,28 Euro. Das sind um elf Prozent oder 41,7 Euro weniger als im Schnitt der EU-15, so Amann weiter.

Bei einem Anteil von lediglich 12,7 Prozent an den gesamten Gesundheitsausgaben gleichen die propagierten Einsparungen bei Medikamenten angesichts dieser aktuellen Zahlen eher einem Schlag ins Wasser. Würden hier vier bis fünf Prozent eingespart, wäre der notwendige Effekt immer noch viel zu gering. So gesehen ist unsere Forderung nach Abschaffung der zwanzigprozentigen Mehrwertsteuer auf Medikamente ein dringendes und nachhaltig wirkendes Gebot der Stunde, so der RFW-Bundesobmann, KO Ing. Fritz Amann, abschließend. (Ende)mb

Rückfragen & Kontakt:

Bundespressereferent
Mag.Michael Brduscha
00436643384704
vorarlberg@rfw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001