Messe Schweiz dank ausgezeichnetem Ergebnis bereit für grosse Investitionen

Basel (ots) - Die Unternehmensgruppe Messe Schweiz hat im Geschäftsjahr 2007 bei einem Ertrag von CHF 338.7 Mio. einen Gruppengewinn von CHF 45.7 Mio. erzielt. Neben dem zyklusbedingt dichten Messeprogramm ist vor allem die Akquisition und Integration der Standbaufirma Expomobilia AG für das starke Umsatz- und Gewinnwachstum verantwortlich. Das erfreuliche Ergebnis ist eine solide Basis für die anstehenden grossen Investitionen im Hinblick auf das Projekt "Messezentrum Basel 2012". In diesem Zusammenhang wird der Generalversammlung die Schaffung eines genehmigten Kapitals beantragt. Zyklusbedingt ist 2008 im Vergleich zu 2007 mit einem tieferen Ertrag und Gewinn zu rechnen.

Das konsolidierte Ergebnis 2007 der Messe Schweiz weist bei einem Ertrag von CHF 338.7 Mio. (im Vorjahr CHF 218.1 Mio.) einen Cash-flow von CHF 87.9 Mio. (CHF 48.3 Mio.) aus. Bei Abschreibungen von CHF 42.2 Mio. (CHF 34.5 Mio.) resultiert ein Gruppengewinn von CHF 45.7 Mio. (CHF 13.8 Mio.). Die getätigten Investitionen beliefen sich auf CHF 34.3 Mio. (CHF 20.4 Mio.). Die konsolidierte Bilanzsumme per Ende Berichtsjahr beträgt CHF 535.7 Mio., mit einem Fremdkapitalanteil von CHF 351.0 Mio. und einem Eigenkapitalanteil von CHF 184.7 Mio. Die Eigenkapitalquote beträgt 34.5 % (im Vorjahr 33.1 %).

Mehrere positive Faktoren

Das ausgezeichnete Ergebnis ist auf mehrere positive Faktoren zurückzuführen: 2007 war ein aussergewöhnlich starkes Messejahr, unter anderem mit Swissbau, Ilmac, go/ineltec, Holz und Igeho/mefa, die nicht in jedem Jahr stattfinden. Zusätzlich zu diesem "Zykluseffekt", der in dieser Form nur alle sechs Jahre auftritt, konnten die meisten Messen sehr erfolgreich abschliessen. Insbesondere ist es der Messe Schweiz auch im vergangenen Jahr gelungen, ihre Position als weltweit führende Messeveranstalterin in den Bereichen Uhren und Schmuck sowie Kunst weiter zu stärken.

Insgesamt war die Messe Schweiz im vergangenen Jahr an der Durchführung von 48 Messen beteiligt: 19 Eigenmessen (davon 14 in Basel, vier in Zürich sowie eine in Miami Beach), fünf Joint Ventures (davon zwei in Zürich und je eine in Karlsruhe, Hamburg und Miami) und 24 Gastmessen (davon sechs in Basel und 18 in Zürich). Insgesamt beteiligten sich fast 16'000 ausstellende Firmen an diesen Messen, die über 1.8 Millionen Besucherinnen und Besucher verzeichneten.

Ein weiterer Faktor für das ausgezeichnete Geschäftsergebnis ist die Entwicklung im Bereich der Veranstaltungsservices. Im Berichtsjahr 2007 ist erstmals die Tochterfirma Expomobilia AG im konsolidierten Ergebnis der Unternehmensgruppe enthalten. Zudem konnte die Firma Winkler Veranstaltungstechnik AG erneut ein erfreuliches Wachstum ausweisen. Die beiden Servicegesellschaften trugen 2007 rund 26 % zum konsolidierten Umsatz der Messe Schweiz bei.

Auf Grund des zyklusbedingt weniger dichten Messeprogramms - unter anderem ohne Swissbau und Igeho - muss im Jahr 2008 im Vergleich zum Berichtsjahr 2007 mit einem tieferen Ertrag und Gewinn gerechnet werden.

Grosse Investitionen

Mit dem Projekt "Messezentrum Basel 2012" zur Sicherung des Eigenmessenportfolios am Standort Basel werden in den nächsten Jahren grosse Investitionen auf das Unternehmen zukommen. Auf der Basis der Kostenschätzung mit Gesamtinvestitionen von CHF 350 Mio. CHF haben die Messe Schweiz und die an ihr beteiligten öffentlich-rechtlichen Körperschaften ein partnerschaftliches Finanzierungskonzept erarbeitet. Diesem zufolge wird die Messe Schweiz - inklusive der rückzahlbaren Darlehen - insgesamt CHF 260 Mio. selber tragen. Hinzu kommen die zu erwartenden Mehrkosten. Damit trägt das Unternehmen einen im Verhältnis zum Nutzen überproportional hohen Investitionsanteil, was nur dank der erfolgreichen Geschäftsentwicklung möglich ist.

Im Hinblick auf die bevorstehenden Investitionen wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung am 8. Mai 2008 die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von CHF 5.00 beantragen.

Schaffung von genehmigtem Kapital

Im Zusammenhang mit dem Projekt "Messezentrum Basel 2012" wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung die Schaffung von genehmigtem Kapital im Umfang von höchstens CHF 10 Mio. beantragen. Im Hinblick auf die Realisierung dieses Projekts haben die Messe Schweiz und die Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Zürich sowie die Stadt Zürich gemeinsam ein Finanzierungskonzept erarbeitet. Seitens der Messe Schweiz ist ein Eigenkapitalbeitrag von CHF 40 Mio. vorgesehen, der über die Ausgabe von neuen Aktien geschaffen werden soll.

Das beantragte genehmigte Kapital erlaubt es dem Verwaltungsrat, diese Kapitalerhöhung mit der Festlegung des Bezugsverhältnisses zu einem geeigneten Zeitpunkt vorzunehmen. Sie wird allerdings nur dann realisiert, wenn die Stimmberechtigten des Kantons Basel-Stadt und des Kantons Basel-Landschaft dem Projekt "Messezentrum Basel 2012" am 1. Juni 2008 zustimmen. Die Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Zürich sowie die Stadt Zürich haben bereits angezeigt, dass sie sich gemäss ihrer heutigen Anteile an dieser Kapitalerhöhung beteiligen wollen.

Aktiensplit

Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung ferner einen Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 10 beantragen. Damit wird die Aktie einen Kurswert aufweisen, welcher besser ins Umfeld passt. Die Handelbarkeit und damit die Liquidität werden durch die tieferen Kurswerte verbessert.

Wahlen

Im Weiteren wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung beantragen, die bisherigen Verwaltungsratsmitglieder Dr. Karin Lenzlinger Diedenhofen, Werner Helfenstein und Dr. Ulrich Vischer für eine weitere Amtsdauer von zwei Jahren als Mitglieder des Verwaltungsrates zu bestätigen.

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Christian Jecker
Unternehmenskommunikation

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