LH Jörg Haider zu chinesischer Gewalt in Tibet: "Es ist eine Schande, dass man sich für die Spiele des Friedens mit Gewalt rüstet!"

Scharfer Protest gegen chinesische Gewalt in Tibet

Klagenfurt (OTS) - Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider hat heute, Sonntag, scharfen Protest gegen die chinesischen Gewaltübergriffe in Tibet geübt und ein sofortiges Ende der Gewalt sowie zu einem Dialog des Friedens mit dem Dalai Lama aufgefordert. Zudem müsste die Weltgemeinschaft stärker ihre Stimme erheben und dürfe nicht vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Interessen wegsehen und schweigen, so der Landeshauptmann. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden olympischen Spiele meinte der Landeshauptmann, durch die Ereignisse der letzten Tage liege ein Schatten der Gewalt über die olympischen Spiele, den China zu verantworten habe und mit allem Geld der Welt nicht mehr losbekommen werde. Haider: "Es ist eine Schande, dass man sich für die Spiele des Friedens mit Gewalt rüstet."

Der Landeshauptmann betonte schließlich die besondere Verantwortung und moralische Verpflichtung Kärntens gegenüber den Tibetern, sei Kärnten doch die Heimat des Heinrich Harrer und werde doch in Kärnten durch das Tibet-Zentrum in Hüttenberg ein "sicherer Hort für die tibetische Kultur, Lehre und Medizin in der westlichen Welt" geschaffen.

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