- 14.03.2008, 11:27:22
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FP-Blind: Straßenbahnen mit Außenspiegel sofort nachrüsten
Sicherheit geht vor
Wien, 14-03-2008 (fpd) - Fast täglich wird von Unfällen berichtet,
bei denen Fahrgäste in den Türen von Straßenbahnen eingeklemmt und
zum Teil mitgeschleift werden. Nicht alle Unfälle seien zu vermeiden,
gibt auch FPÖ GR Kurth-Bodo Blind zu, aber der größte Teil ließe sich
durch einen Blick in einen Rückspiegel vermeiden oder zumindest die
Folgeschäden reduzieren.
Es sei nicht egal, ob ein Passagier fünf oder fünfzig Meter
mitgeschleift werde. Wie viele Schwerverletzte und/oder Tote müsse es
geben, damit es zur Selbstverständlichkeit werde, Straßenbahnen mit
Rückspiegeln auszustatten. An allen neueren Modellen, an Bussen
sowieso, seien Rückspiegel montiert. Zwar waren vor 50 Jahren, als
die Straßenbahnen zugelassen wurden, die Vorschriften noch nicht so
"streng" und die Entwicklung noch nicht so weit.
Jetzt sei es jedoch höchst an der Zeit, die Mängel zu beheben und die
alten Garnituren nachzubessern, so Blind. Keinesfalls einverstanden
ist Blind mit der dümmlichen Aussage, dass die Passagiere nicht in
letzter Sekunde zusteigen sollen. Eine Sicherheitstüre müsse in der
ersten, aber selbstverständlich auch in der letzten Sekunde des
Aufenthalts in der Station betriebssicher sein. Im Gegensatz zur
U-Bahn ertöne nämlich kein Abfahrtssignal. Wie soll ein Passagier
wissen, dass jetzt Abfahrtszeit ist, fragt Blind.
Dass Straßenbahnen mit einem Alter von 50 Jahren überhaupt in einer
Weltstadt wie Wien noch fahren dürfen, sei schon ein
Sicherheitsrisiko an und für sich. Diese jetzt mit Rückspiegel zu
versehen, sei dabei wohl das Mindeste zum Schutze aller, die auf
öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, so Blind abschließend.
(Schluss) hn
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
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