• 14.03.2008, 09:37:52
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ÖAAB-Bundesvorstand fordert stärkeren Focus auf Sacharbeit

Ult.: Menschen erwarten sich Lösung ihrer alltäglichen Probleme

Wien, 14. März 2008 (OTS) Im Rahmen einer Vorstandssitzung des
ÖAAB, gestern Donnerstag, sprachen sich die Mitglieder des ÖAAB-
Bundesvorstandes für eine stärkere Konzentration der Regierung auf
die Sachthemen aus. „Die Menschen erwarten sich von einer
Bundesregierung – insbesondere von einer Großen Koalition - zu
Recht, dass Probleme angegangen und gelöst werden. Es ist daher
unerlässlich, dass man rasch zu einer fakten- und
lösungsorientierten Sacharbeit zurückkehrt.“ ****

Gerade auch das Landtagswahlergebnis von Niederösterreich, an
dem auch der niederösterreichische ÖAAB maßgeblich beteiligt war
und das einen deutlichen Zugewinn der ÖVP in Städten wie Wiener
Neustadt und St. Pölten brachte, zeige deutlich, dass „die Menschen
keine leeren Versprechen, keine künstlichen hochstilisierten
Skandale und schon gar keinen Streit, sondern die Lösung ihrer
alltäglichen Probleme wollen“.

Die Liste der abzuarbeitenden Themen sei lang. So sei etwa
Sozialminister Buchinger gefordert, dem „Beschluss des
Ministerrates vom 11. Jänner 2008 zu entsprechen und endlich einen
Gesetzesvorschlag zur Verlängerung der Langzeitversichertenregelung
bis zum Jahr 2013 vorzulegen. Eine weitere, unnötige Verzögerung zu
Lasten der Betroffenen ist nicht zu akzeptieren“, erklärte dazu
ÖAAB-Bundesobmann und Abg.z.NR Fritz Neugebauer.

Offen sind außerdem wichtige Punkte wie eine Reform der
Invaliditätspension, ein fairer und praktikabler Vorschlag eines
automatischen Nachhaltigkeitsfaktors im Pensionsrecht bei
Veränderung der Lebenserwartung oder eine Evaluierung der durch die
Schaffung einer Schwerarbeitspension herangezogenen
Lebenserwartungen von der Schwerarbeiterregelung erfassten
Berufsgruppen.

Der ÖAAB selbst widme sich derzeit wichtigen Themen wie „der
Vorbereitung der Steuerreform, den nächsten Schritten in der
Pflegefrage und der Frage, wie mit der Zukunft der Lehre umgegangen
werden soll. Das sind Themen, die die Menschen bewegen und bei
denen sich die Menschen konkrete Lösungsangebote erwarten“,
erklärte dazu ÖAAB-Bundesobmann Fritz Neugebauer abschließend.

Rückfragehinweis: ÖAAB-Bundesleitung, PR & Kommunikation; Tel.:
01/40 141 224, presse@oeaab.com

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