Glaser: Biokraftstoffe erhöhen Österreichs Unabhängigkeit in der Energieversorgung

Beitrag zu Krisensicherheit, Versorgungsqualität und Klimaschutz

Wien (ÖVP-PK) - "Die Diskussion über das Verhältnis von Nahrungsmittel- und Energieproduktion sollte sachlich und nicht polemisch geführt werden. Österreich hat bei den land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen noch große Reserven, um den Versorgungsgrad mit Biokraftstoffen weiter zu erhöhen. Auch in Osteuropa gibt es noch jede Menge Reserveflächen. Wir brauchen diese Flächen für die Biokraftstoffproduktion und wollen nicht, dass für unsere Versorgung Urwälder in anderen Kontinenten gerodet werden." Das stellte ÖVP-Abg. Franz Glaser heute, Donnerstag, in seiner Rede in der Plenardebatte des Nationalrats fest. ****

"Die ÖVP steht für eine möglichst regionale Versorgung sowohl mit Nahrungsmitteln als auch mit Energie. Das ist für die Krisensicherheit, für die Versorgungsqualität und für den Klimaschutz die beste Strategie", unterstrich Glaser. Daher sei zu begrüßen, dass Österreich neben den vorgesehenen Pflichtreserven an Erdöl nun auch Vorratsmengen von Biokraftstoffen anlegen wird. Eine entsprechende Änderung des Erdölbevorratungsgesetzes hat der Nationalrat heute beschlossen.

"Das ist ein logischer Schritt. Auf Grund der Beimischungsverpflichtung, die heuer auf 5,75 Prozent steigt, brauchen wir bestimmte Mengen und müssen diese auch entsprechend mitberechnen", sagte Glaser.
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