Schönpass zu Stromversorgungssicherheit: Dringend notwendig, 380-KV-Leitungsring zu vollenden

Reheis begrüßt Erweiterung der RH-Prüfkompetenz auf Gemeinden

Wien (SK) - Zwar zähle Österreich europaweit zu den Staaten mit den "geringsten Stromversorgungsunterbrechungen", doch damit unser Land auch künftigen Anforderungen gewachsen ist, seien "massive Investitionen in das Leitungsnetz erforderlich", so SPÖ-Nationalratsabgeordnete Rosemarie Schönpass am Donnerstag im Nationalrat. Laut Rechnungshof müsse die Stromversorgung in Österreich nachhaltig gesichert werden, dazu ist "es dringend notwendig, den 380-KV-Leitungsring zu vollenden", so Schönpass mit Blick auf die Fertigstellung der so genannten Steiermark- und Salzburg-Leitung. SPÖ-Nationalratsabgeordneter Gerhard Reheis stellte fest, dass zur Verbesserung der Energie-Effizienz auch Netzinvestitionen gehörten, laut Rechnungshofbericht gingen diese Investitionen aber in den letzten Jahren um zwanzig Prozent zurück, ortete Reheis Handlungsbedarf. Die Erweiterung der Prüfkompetenz des Rechnungshofes auf Gemeinden, öffentliche Unternehmungen und Körperschaften öffentlichen Rechts begrüßte Reheis. ****

Hinsichtlich der baulichen Ausführung der Leitungsstrecken gebe es mit der Freileitung oder der Teil- oder Komplettverkabelung zwei Alternativen, die laut Studien "annähernd gleiche Zuverlässigkeitsdaten" hätten, so Schönpass. Bei der Entscheidung dürften jedenfalls raumplanerische, gesundheitliche und naturschutzbezogene Ziele nicht außer Acht gelassen werden. Im Bereich der Energieversorgung dürfe "kurzfristiges Profitstreben nicht die oberste Priorität haben". "Die zusätzlichen Kosten einer Erdverkablung sind mit den Kosten der Baulandentwertung und Einflüssen auf den Tourismus in einer Gesamtbetrachtung zu kalkulieren", so Schönpass' Ersuchen.

SPÖ-Politiker Reheis sah auch keinen Grund, sich bezüglich der Erweiterung der Prüfkompetenz "querzulegen", schließlich seien die RH-Berichte von hoher Qualität und Kompetenz - und also von Vorteil. (Schluss) mb

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