FPÖ-Schwager sieht Sicherheit während EM-2008 höchstgradig gefährdet

FPÖ fordert Aufstockung der Sicherheitskräfte und Preisgarantie

Wien (OTS) - Der freiheitliche Landesparteiobmann LAbg. Franz Schwager befürchtet, dass sich die Europameisterschaft 2008, bei der auch Spiele im Klagenfurter Stadion ausgetragen werden, zu einem sicherheitspolitischen Fiasko entwickeln wird. "Es werden 250.000 Besucher erwartet. Darunter gibt es auch unzählige, die nicht nur zum Feiern herkommen, sondern die Hooligans sind, die durch Vandalismus und Schlägereien auffallen wollen", weiß Schwager erfahrungsgemäß. Schon geringer Alkoholkonsum werde genügen, um die Suppe zum Kochen zu bringen.

Anders als bei der Weltmeisterschaft in Deutschland sei Österreichs Exekutive völlig unvorbereitet und überfordert. Sei es in der Frage der Ausrüstung für die Exekutive (ein Wasserwerfer für ganz Österreich!!!), dem Einsatzkonzept und der geplanten Anzahl der Einsatzkräfte. "Überall kracht es!", kritisiert Schwager. So wie es derzeit aussehe, werde Österreich Sicherheitskräfte aus dem Ausland importieren müssen. Alles andere würde bedeuten, dass Österreichs Polizisten komplett bei den Austragungsorten verteilt würden, während die einfachen Wachstationen leer bleiben. Die Kriminalität werde daher steigen.

"Sowohl die Polizisten und auch der einfache Bürger müssen sich während der EM richtig fürchten", bedauert Schwager. Er fordert daher sowohl von der Bundesregierung als auch von der Kärntner Landesregierung alles zu unternehmen, damit die Sicherheitskräfte aufgestockt werden.
Schwager vermutet zudem, dass viele Geschäfte den EM-Tourismus - auf Kosten der Gäste - zu ihren Gunsten ausnützen werden. "Die Preise dürfen während der EM nicht angehoben werden", fordert Schwager von Landeshauptmann Haider eine Preisgarantie.

Weiters ist für den FPÖ-Landtagsabgeordneten interessant, wie es nach der EM mit dem Klagenfurter Stadion weiter gehen werde. Dieses werde bekanntlich für die EM von 15.000 auf 30.000 Sitzplätze erweitert. Danach soll wieder ein Rückbau erfolgen, der für Schwager aus Kostengründen nicht in Frage kommt. Schwager wird zu diesem Thema eine Anfrage an den zuständigen Landesrat Dörfler stellen.

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