"Begeisterungspotential unserer Schüler nutzen" - Schmied stellt Initiative "Forschung macht Schule" vor

Kranzl: "5,3 Millionen für Forschung und Technik in der gesamten Bildungskette"

Wien (SK) - "Wir müssen das Begeisterungspotential unserer Schüler nutzen, bei deren Begabungen wir bis jetzt nicht immer ausreichend ansetzen konnten", erläuterte Bildungsministerin Claudia Schmied am Donnerstag anlässlich eines Symposiums, das der Auftakt der Initiative "Forschung macht Schule" - eine Kooperation des Bildungs-und des Innovationsministeriums - ist. Ziel der österreichweiten Kampagne ist es, quer durch die gesamte Bildungskette nachhaltiges Interesse an Forschung und Bildung zu wecken. Staatssekretärin Christa Kranzl will die gesamte Bildungskette "vom Kindergarten bis zur Matura als Schnittstelle zu Forschung und Entwicklung" nutzen:
"Kindliche Neugier ist ja vorhanden." Insgesamt werden 5,3 Millionen Euro für diese Initiative bereitgestellt, wobei das Ziel Pilotregionen in allen Bundesländern sind, teilte sie mit. ****

Kranzl versicherte, dass "ausreichend Budget für das ehrgeizige Ziel von drei Prozent Forschungsquote vorhanden ist, es jetzt aber gilt, Unternehmen zu finden, die offen für neue Ideen sind - und diese auch mittragen". Dies werde zu mehr Fachkräften aus Österreich führen, die derzeit aus dem Ausland geholt würden.

Folgendes wird "Forschung macht Schule" umfassen, erklärte Kranzl:
"Naturwissenschaftlich-technische Schwerpunkte an den Schulen, Auszeichnungen von Maturaarbeiten, nationale und internationale Wettbewerbe, diverse Impulsprojekte sowie finanzielle 'Zuckerl' als zusätzliche Motivation für die Bildungseinrichtungen"; hier wies die Staatssekretärin auf den Forschungsscheck des bmvit hin, mit dem "unkompliziert 1.000 Euro je Forschungsprojekt zusätzlich zum Budget lukriert werden können". Ein besonderes Anliegen ist ihr dabei auch der Gender-Aspekt: "Mädchen und Frauen können alles, oft fehlt ihnen aber der Mut."

Bildungsministerin Schmied will die "Outputorientierung an den Schulen erhöhen", wobei sie sich viel vom Projekt "Bildungsstandards" verspricht. Sie hat einen "großen Ehrgeiz, Innovation in das Bildungssystem zu bringen, was weder per Verordnung noch per Gesetz möglich ist". Die Bildung bedürfe wieder mehr Zuversicht, "weil nur so entsprechende Begeisterung geweckt werden kann", ist Schmieds Überzeugung. (Schluss) re

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