Erster wichtiger Schritt in der 24-Stunden-Pflege ist getan

Rotes Kreuz begrüßt Neuregelung

Wien (Rotes Kreuz) - Die Betreuung von pflegebedürftigen Menschen zu Hause wird mit der praxisorientierten Neuregelung von Tätigkeits-und Verantwortungsbereichen erleichtert. "Die im Gesetz vorgeschriebene Anleitung und Unterstützung von ungelernten Betreuungskräften durch diplomierte Fachkräfte ist eine wichtige Voraussetzung für die Zufriedenheit der betroffenen PatientInnen", so Werner Kerschbaum, stellvertretender Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK).

Diese Qualitätssicherung für die Arbeit der 24-Stunden-Bertreuungskräfte ist im Gesetz verankert. Die Erarbeitung konkreter Umsetzungsmaßnahmen, wie dies im Alltag funktionieren kann, muss so rasch wie möglich erfolgen. "Offen ist nach wie vor die Finanzierung dieser Qualitätssicherungsmaßnahmen. Das Rote Kreuz fordert, dass die öffentliche Hand für die Anleitung der 24-Stunden-Betreuungskräfte einen Kostenbeitrag leistet und diese nicht zur Gänze von den Familien finanziert werden muss. Ein sinnvoller Schritt, damit diplomierte Pflegekräfte dieses erweitere Tätigkeitsspektrum auch umsetzen können, wäre die Umsetzung der Familiengesundheitspflege nach dem Konzept der WHO", so Kerschbaum weiter.

Die 24-Stunden-Betreuung ist nur ein kleiner Teil der Pflege alter und hilfsbedürftiger Menschen. "Die Verbesserung des Gesamtsystems "Pflege" muss nach wie vor mit oberster Priorität vorangetrieben werden", betont Kerschbaum. "Dazu gehören die Unterstützung pflegender Angehöriger, der Ausbau mobiler Dienste und vor allem Tageseinrichtungen in ganz Österreich."

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