vida zu 24-Stunden-Betreuung: Werden weiter Verbesserungen einfordern

Wien (vida/ÖGB) - Nach dem heutigen Beschluss im Nationalrat zur Kompetenzausweitung im Gesundheits-und Krankenpflegegesetz und in der Gewerbeordnung für die 24-Stunden-BetreuerInnen hält Willibald Steinkellner, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft vida, fest: "Die Sicherung der Qualität in der Betreuung und faire Arbeits-und Einkommensbedingungen für die PersonenbetreuerInnen bleiben für uns prioritär."++++

Steinkellner kritisiert nach wie vor die heute beschlossene Änderung der Gewerbeordnung, durch die selbstständige Laien-PersonenbetreuerInnen ohne jegliche Ausbildung weit reichende Betreuungstätigkeiten erlaubt werden. Es drohe dadurch die Verdrängung der Heimhilfen und PflegehelferInnen, die eine Ausbildung haben, durch herumfahrende Selbstständige ohne jegliche Ausbildung. "Wir werden genau beobachten, ob durch diese Gesetzesänderung ArbeitnehmerInnen in die Scheinselbstständigkeit gedrängt werden", so Steinkellner.

Die Gewerkschaft vida fordert weiterhin eine verpflichtende Ausbildung für die PersonenbetreuerInnen sowie einen bundeseinheitlichen, fairen Mindestlohn für alle, die die Tätigkeit als unselbstständig Beschäftigte ausüben.

ÖGB, 13. März 2008 Nr. 169

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