Landesrat Schwärzler: Ja zur Nutzung der Sonnenenergie

Bund muss endlich Ökostromgesetz-Novelle beschließen

Bregenz (VLK) - Landesrat Erich Schwärzler stellt zur geplanten Novellierung des Ökostromgesetzes klar, dass es für den Ausbau der Anlagen unbedingt notwendig ist, insbesondere die Einspeisetarife zu verbessern und auch für Photovoltaikanlagen eine klare Bundesfinanzierung zu schaffen, wie dies für andere Ökostromanlagen der Fall ist.

"In Vorarlberg sind viele Bürgerinnen und Bürger von einer ressourcenschonenden und umweltorientierten Energiezukunft überzeugt und haben daher in den letzten Jahren in den Klimaschutz und in erneuerbare Energieträger investiert. Dies beweisen gerade die Ausbauzahlen von Ökostromanlagen in den letzten sechs Jahren, wo die Rahmenbedingungen noch gestimmt haben und der Gesetzgeber auf Bundesebene diese erfreuliche Entwicklung zugelassen hat", so Landesrat Schwärzler.

Da derzeit die Einspeisetarife für Photovoltaikanlagen gering und unwirtschaftlich sind, ist die Neuerrichtung solcher Anlagen beinahe zum Stillstand gekommen. Im Interesse des Klimaschutzes und des weiteren Ausbaues erneuerbarer Energieträger verlangt Schwärzler daher, dass für neue Photovoltaikanlagen eine Investitionsförderung aus dem Klimaschutz- und Energiefonds des Bundes gewährt wird. Für Schwärzler ist es denkbar, dass - wenn es für Photovoltaikanlagen eine Bundesfinanzierung wie für andere Ökostromanlagen gibt - seitens des Landes Vorarlberg auch eine Investitionsförderung gewährt wird.

Energiezukunft stellt Weichen

In der Energiezukunft Vorarlberg soll in den nächsten Wochen in einem breiten Dialog über eingesetzte Werkstätten das Energiepotential in Vorarlberg erhoben werden. Weiters wird es laut Landesrat Schwärzler ein klares Forderungspaket zur Umsetzung von Schwerpunkten im Bereich des Ökostroms geben. "Ich fordere die Bundesregierung auf, endlich die Ökostromgesetz-Novelle in diesem Sinne zu beschließen. Die Überlegungen der Grünen zur Energiepolitik werden im Lenkungsausschuss der Energiezukunft Vorarlberg beraten und diskutiert werden", so Schwärzler.

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