Zanger: FPÖ fordert umfassende Aufklärung über Gegengeschäfte

Versprochene Offensive für Aichfeld/Murboden ist bisher ausgeblieben

Wien (OTS) - "Die versprochene Offensive an Gegengeschäften im
Zuge des Eurofighterkaufs für die Region Aichfeld/Murboden ist bisher ausgeblieben, obwohl dies von der ÖVP immer wieder behauptet wird", beanstandete heute der steirische FPÖ-NAbg. Wolfgang Zanger im Nationalrat die Vernebelungstaktik der ÖVP in der heutigen Diskussion über den Rechnungshofbericht die Gegengeschäfte betreffend.

"Kollege Amon von der ÖVP spricht immer wieder von zahlreichen Gegengeschäften, Projekten und hunderten neuen Arbeitsplätzen. Aber konkret kann er nur zwei nennen: Böhler Schmiedetechnik, HTI (vormals HTP) und Stahl Judenburg. Von der versprochenen Offensive an Aufträgen für die Region Aichfeld/Murboden kann also bei weitem nicht die Rede sein", so Zanger.

"Zudem bleibt unklar, von welchen Projekten konkret die Rede sein soll. Die ÖVP und ihr Wirtschaftsminister verstecken sich hinter ihrer Rhetorik, aber können dem Parlament nicht über echte Fortschritte berichten. Klaus Dieter Bergner, Geschäftsführer EBD, berichtete im Rechnungshofausschuss zwar darüber, aber meinte, es sei schwierig, Unternehmer zu finden, die bereit seien zu investieren. Entweder handelt es sich um ein vertraglich vereinbartes Gegengeschäft oder nicht. Dann können fehlende Investoren kein Problem darstellen. Die FPÖ fordert daher eine umfassende Aufklärung durch den Wirtschaftsminister", stellte Zanger abschließend fest.

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