Brinek: ÖAAB-Frauen begrüßen die im Parlament beschlossene Regelung zum Gesunden- und Krankenpflegegesetz

Novellierung gewährleistet mehr Chancen für Pflegende, vor allem für Frauen

Wien, 13. März 2008 (ÖVP-PK) „80 Prozent der älteren Menschen werden in der häuslichen Umgebung gepflegt und betreut. Vielfach war diese Betreuung gesetzlich nicht geregelt“, so ÖAAB Frauenvorsitzende und ÖVP-Abg. z. NR Gertrude Brinek zur Gesetzesvorlage zur Kompetenzerweiterung der 24-Stunden-Hausbetreuung, die heute vom Nationalrat beschlossen wurde. „Die pflegenden Angehörigen, zumeist Frauen, haben nicht weggeschaut, sondern getan, was zu tun war. Mit der heute verabschiedeten Novellierung werden ca. 20.000 Betreuungsverhältnisse in die Legalität geführt“ bekräftigt Brinek.

„Das von Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky initiierte „Betreuungs-Gesetz“ bedeutet mehr Chancen für die pflegenden Personen, großteils Frauen. Das bedeutet aber auch die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Betroffen und weitere berufliche Entwicklungschancen für das pflegende Fachpersonal, zum Beispiel in der Qualitätssicherung“, so Brinek. „Wenn die 24-Stunden-Betreuung gelingen soll, muss die Arbeit im Team von verschiedenen Berufsgruppen geleistet werden. Das schafft neue Berufs- und Einkommenschancen für Frauen und ermöglicht ein Altern in Würde“, stellt die ÖAAB Frauenvorsitzende fest.

Betreuung und Pflege im Alter wird die Herausforderung der nächsten Jahrzehnte sein. „Mit engstirniger, gewerkschaftlicher Blockadepolitik ist niemandem gedient“, so Brinek abschließend.

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