Hypo-Geschäft: Sechs Mio. Euro aus Birnbacher-Honorar für Soziales und Bildung

LH Haider, LR Martinz: Hypo-Anteilsverkauf großer Erfolg für Kärnten - Beratung durch Birnbacher hatte daran wesentlichen Anteil

Klagenfurt (LPD) - Für seine Beratertätigkeiten im Zuge des Hypo-Anteilsverkaufs an die BayernLB erhält Wirtschaftsprüfer Dietrich Birnbacher sechs Mio. Euro anstelle der diskutierten zwölf Mio. Euro. Dieses Verhandlungsergebnis gaben heute, Donnerstag, Landeshauptmann Jörg Haider und Landesholding-Aufsichtsratsvorsitzender LR Josef Martinz bekannt. Auf Anregung Birnbachers werden die sechs Mio. Euro, auf die der Wirtschaftsprüfer verzichtet hat, für Soziales und Bildungsprojekte verwendet. Haider und Martinz strichen beide hervor, dass der enorme Erfolg Kärntens beim Hypo-Geschäft zu einem großen Teil am Engagement Birnbachers beruhe.

Haider betonte die "diskrete und sehr fundierte Beratung" durch Birnbacher. So sei letztlich ein "perfektes Vertragswerk" vorgelegen und es habe nur wenige Tage bis zur Unterschrift gedauert. "Birnbacher wäre sicher auch die zwölf Mio. Euro wert gewesen", meinte Haider. Beim Hypo-Geschäft habe man eine "sehr gute Leistung" vollbracht, die auch von Gutachtern bestätigt wurde. Das Geschäft sollte als "guter und schöner Erfolg für Kärnten" auch bei der Bevölkerung in Erinnerung bleiben und nicht durch einen Streit um Honorare in ein schlechtes Licht gerückt werden. Es handle sich ja tatsächlich um das größte und beste Geschäft in der Geschichte Kärntens.

Martinz machte klar, dass die sechs Mio. Euro, die nun an Birnbacher gehen, gerade ein Viertel der Summe seien, welche die HSBC für ihre Dienste verlangt hätte. Martinz erklärte, dass Birnbacher nie eine Rechnung über die in der Öffentlichkeit genannten zwölf Mio. Euro gestellt habe. Er habe lediglich die Vereinbarung mit dem prozentuellen Erfolgshonorar vorgelegt. Dann habe es sofort Verhandlungen über die Honorarhöhe gegeben.

Haider sagte, dass in den Verhandlungen mit Birnbacher natürlich auch die öffentliche Diskussion zur Kenntnis genommen worden sei. Binrbacher nannte er einen "absoluten Ehrenmann", der mit dem Verzicht auf 50 Prozent des möglichen Honorars auch an das Land und die Menschen gedacht habe. Birnbacher gehe es darum, das mit den sechs Mio. Euro das Einkommen der Kärntner Bevölkerung gestärkt und für die Jugend im Bildungsbereich etwas getan werde.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0001