Karriere mit ÖBB-Lehre!

ÖBB und BM Faymann präsentieren Lehre mit Matura bei den ÖBB

Wien (OTS) - (Wien, 13. März 2008) - Die ÖBB bilden laufend über 1.600 Lehrlinge österreichweit aus. 98 dieser Lehrlinge haben im Jahr 2007 hervorragende schulische, technische und persönliche Leistungen erbracht - und wurden dafür gestern von Verkehrsminister Werner Faymann und ÖBB-Personalchef Franz Nigl prämiert. Diese ausgezeichneten Lehrlinge sind auch die erste Zielgruppe für das neue Konzept zur Weiterqualifizierung von Lehrlingen. Ab sofort können Lehrlinge begleitend zur Berufsausbildung bei den ÖBB auch die Matura in Teilprüfungen absolvieren oder ab dem dritten Lehrjahr eine Abend-HTL besuchen.

Mit ÖBB-Lehre zu Beruf und Matura
Im Rahmen der Lehre mit Matura wird die Berufsreifeprüfung in Teilprüfungen abgelegt. Die erste von vier Maturateilprüfungen kann ab dem 17. Lebensjahr abgelegt werden, die letzte Prüfung erst ab dem 19. Lebensjahr. Die Matura umfasst vier Fächer - Deutsch, eine lebende Fremdsprache, Mathematik und den gewählten Fachbereich. Pro Fach sind zwischen 120 und 180 Ausbildungsstunden zu absolvieren. Den Abschluss der Berufsreifeprüfung erhalten die Jugendlichen erst nach Lehrabschluss - und können so mit doppelter Qualifikation in die Zukunft starten. Die Berufsreifeprüfung berechtigt schließlich zum Studium an österreichischen Universitäten und Fachhochschulen.

Einsatz wird belohnt!
Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehre mit Matura ist eine gute Beurteilung der Lernerfolge im Lehrberuf, ein guter Notendurchschnitt in der Berufsschule und eine hohe Verlässlichkeit am Arbeitsplatz. Zusätzlich müssen die Kandidaten auch noch einen Aufnahmetest an der jeweiligen Ausbildungseinrichtung bestehen. Die Ausbildungsmodule zur Lehre mit Matura werden regional von unterschiedlichen Instituten angeboten.
Der Weg zur Lehre mit Matura erfordert von den Jugendlichen großes Engagement - das die ÖBB aber auch entsprechend belohnen:"Die ÖBB übernehmen während der Lehrzeit die Kosten für ein Fach der Berufsreifeprüfung. Wird diese Teilprüfung erfolgreich abgeschlossen, bekommen die Lehrlinge 500 Euro Prämie." Nach der Lehrzeit übernehmen die ÖBB die Kosten für die drei weiteren Fächer der Berufsreifeprüfung. Pro erfolgreicher Teilprüfung steht den Jugendlichen wieder eine Prämie von 400 Euro zu. Den krönenden Abschluss bildet dann schließlich die Schluss-Prämie von 1.000 Euro nach Absolvierung der vierten und letzten Matura-Teilprüfung.

Top-Lehrlinge 2007
Die ÖBB bieten ihren Lehrlingen aber nicht nur interessante Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung, sondern sie zeichnen jedes Jahr auch ihre Top-Lehrlinge aus. 2007 haben 98 Jugendliche aus Oberösterreich (18), Niederösterreich (11), Salzburg (2), Steiermark (13), Tirol (4) und Wien (50) überdurchschnittliche Leistungen bei der Ausbildung in den ÖBB-Lehrwerkstätten sowie in der Berufschule erbracht. Als Anerkennung für ihr Engagement überreichten Bundesminister Werner Faymann und ÖBB-Personalchef Franz Nigl den ausgezeichneten Lehrlingen Geschenkgutscheine im Wert von 150 bis 300 Euro. Die prämierten Lehrlinge kommen aus den laufenden Ausbildungsjahrgängen und allen Berufssparten der ÖBB - von Bürokaufleuten (6), über Elektroberufe wie z.B. Elektroanlagentechniker (44 prämierte Lehrlinge) und Hightech-Berufe wie z.B. Mechatronik oder Nachrichtentechnik (16) bis zu metallverarbeitenden Berufen wie z.B. Maschinenbau oder KFZ-Mechaniker (30). Weiters wurden zwei Jugendliche, die eine integrative Lehre bei den ÖBB absolvieren, für ihre überdurchschnittlichen Leistungen prämiert. ÖBB-Personalchef Franz Nigl zeigt sich stolz auf die Leistung der Lehrlinge: "Diese Jugendlichen sind die besten ihres Jahrgangs und werden sich zu hervorragenden Facharbeitern und Führungskräften entwickeln. Sie sind Zukunft des ÖBB-Konzerns und wir werden alles daran setzen, unsere Top-Lehrlinge langfristig im Unternehmen zu halten."
Bundesminister Werner Faymann beglückwünschte die Lehrlinge zu ihrem Erfolg: "Ich gratuliere allen ÖBB-Lehrlingen herzlich zu ihrer ganz großen Leistung. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass weiterhin mit so viel Elan gelehrt und gelernt wird. Und dass sich noch mehr Mädchen für eine technische Lehre bei den ÖBB entscheiden."

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Bettina Gusenbauer
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bettina.gusenbauer@oebb.at

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