Das Straßennetz wird für den Achraintunnel fit gemacht

LR Rein: Umfangreiche Maßnahmen - zwölf Millionen Euro Baukosten

Schwarzach (VLK) - Anfang 2008 wird der Achraintunnel zwischen Dornbirn und Alberschwende eröffnet. "Die Arbeiten laufen daher nicht nur in der Tunnelröhre auf Hochtouren. Auch das umliegende Straßennetz wird für die schnelle und sichere Hauptverbindung in Richtung Bregenzerwald fit gemacht", erklärte Verkehrslandesrat Manfred Rein heute, Donnerstag, in einem Pressegespräch mit den Bürgermeistern von Schwarzach und Alberschwende, Helmut Leite und Reinhard Dür in Schwarzach. Die Gesamtkosten für diese Baumaßnahmen belaufen sich auf zwölf Millionen Euro.

Von 7. April bis Ende Oktober 2008 wird der Straßenabschnitt der L 200 zwischen dem Ostportal des Achraintunnels und der Ortseinfahrt von Alberschwende umfassend saniert. Um die Baumaßnahmen so rasch wie möglich abzuschließen, wird an mehreren Stellen gleichzeitig gearbeitet, informierte Landesrat Rein. Die Straße ist während dieser Zeit nur einspurig in Richtung Rheintal befahrbar. Der PKW- und LKW-Verkehr in Richtung Bregenzerwald wird über die Strecke Haselstauden-Achrain in Richtung Alberschwende umgeleitet. Sollte es die Bautätigkeit erfordern, wird nachts der gesamte Verkehr in beiden Richtungen über diese Ausweichroute geführt. Die Bus-Fahrpläne wurden bereits an diese Umleitungen angepasst.

Verkehrsknoten Dornbirn Nord

Bei der Autobahnauffahrt Dornbirn Nord wird in den kommenden Monaten ebenfalls kräftig gebaut. Im Juni und Juli wird der neue Kreisverkehr an das Straßennetz angeschlossen und zudem die L 190 zwischen der Autobahnauffahrt und der Hohen Brücke in Wolfurt saniert.

Auch an die Radfahrer hat man bei der neuen Verkehrslösung gedacht: Die Errichtung von zwei Unterführungen ermöglicht, dass die Radfahrer nicht mehr die Autobahnauffahrt kreuzen müssen, sondern sicher unter dem neuen Verkehrsknoten hindurch radeln können. Zeitgleich werden auch die Radwege entlang der L 190 bis zur Hohen Brücke in Wolfurt saniert.

Die Maßnahmen bei Dornbirn Nord werden so koordiniert, dass die Strecke untertags trotz der Bautätigkeit zweispurig und daher in beiden Richtungen befahrbar sein wird. Arbeiten, die eine Totalsperre mit sich bringen, werden ausschließlich in der Nacht angesetzt.

Maßnahmen für die Zeit danach

Durch den Achraintunnel wird eine wesentliche Verkehrsentlastung für die Strecke der L 3 zwischen Wolfurt, Schwarzach und Dornbirn erwartet. Um sicherzustellen, dass möglichst viele Autofahrer die neue Strecke und den Tunnel nützen, haben die drei Ortschaften unter Beteiligung des Landes Vorarlberg ein Planungsverfahren ins Leben gerufen. "In einigen Monaten sollten die Ergebnisse am Tisch liegen -Geschwindigkeitsbeschränkungen und Verkehrsinseln werden die Autofahrer auf die neue Strecke lenken und für eine Beruhigung der Dörferstraße zum Schwarzachtobel sorgen", skizziert der Schwarzacher Bürgermeister Helmut Leite die Möglichkeiten.

Auch Alberschwende bereitet sich auf die Situation nach der Eröffnung der neuen Bregenzerwald-Verbindung vor: "Der Achraintunnel wird mittelfristig zu einer Steigerung des Verkehrsaufkommens in unserer Gemeinde führen. Wir sind daher seit zwei Jahren bemüht, Lösungen zu finden", sagte Reinhard Dür, Bürgermeister von Alberschwende. Es gelte dabei vor allem, die Sicherheit für Fußgänger zu verbessern, so Dür.

Drei Projekte befinden sich mit starker Unterstützung durch das Land Vorarlberg in Ausarbeitung: So sind für den Ortseingang Verkehrsinseln, die Fahrbahntrennung mittels Pflasterstreifen und eine zusätzliche Fußgängerquerung vorgesehen. Diese "Torwirkung" soll sowohl zu einer Reduzierung der Geschwindigkeit führen als auch gefährliche Überholvorgänge verhindern.

Ebenso wird die Ortskreuzung sowie die Achrainstraße bis zur Brücke über die Schwarzach rückgebaut. Auch hier sollen insbesondere die Fußgängerquerungen sicherer werden. Zudem wird vom Zentrum bis in die Parzelle Dresslen entlang der L 200 ein kombinierter Fußgänger-und Radweg errichtet.

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