Wirtschaftsbund: Privatisierung der ÖBB forcieren

WB-Generalsekretär Karlheinz Kopf unterstützt Molterer-Vorschlag

Wien (OTS) - Viel abgewinnen kann der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes Karlheinz Kopf dem Vorschlag von Vizekanzler und Finanzminister Wilhelm Molterer die Österreichischen Bundesbahnen zu privatisieren. Molterer hatte sich entsprechend in einem Interview mit der PRESSE geäußert. Kopf spricht sich zudem für eine Modernisierung des Personalmanagements bei den ÖBB aus. ****

"Dank der erfolgreichen Privatisierungspolitik der letzten Jahre konnten zahlreiche ehemals defizitäre Staatsbetriebe in die Wettbewerbswirtschaft geführt werden und stehen heute besser da denn je", erklärt Kopf. Dadurch konnte nicht nur der Wirtschaftsstandort Österreich nachhaltig verbessert, sondern auch zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Alleine am Beispiel VOEST ist zu erkennen, dass die heute privatisierte voestalpine, die stetig wächst und hohe Gewinne schreibt, zweifellos einen höheren Wert für die österreichische Volkswirtschaft darstellt, als sie es beispielsweise noch im Jahres 1993 war.

Auch im Fall der angesprochenen ÖBB würde der Einstieg eines privaten Investors zahlreiche Effizienzsteigerungseffekte mit sich bringen, so Kopf weiter. So würde etwa die Modernisierung des Personalmanagements der ÖBB im Sinne eines wettbewerbsorientierten Unternehmens die Flexibilität der Bundesbahnen deutlich erhöhen und Karrierechancen der Mitarbeiter fördern. "Dies ist jedoch nur durch eine konstruktive Mitarbeit des Betriebsrates möglich", so Kopf
abschließend.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Wirtschaftsbund
Bundesleitung/Presse
Tel.: (++43-1) 505 47 96 - 30
t.lang@wirtschaftsbund.at
http://www.wirtschaftsbund.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NWB0001