Khol: "Kdolsky setzt sich bei Pflege-Betreuung im Interesse zehntausender Betroffener durch!"

Nationalrat beschließt Kompetenzerweiterung für 24-Stunden-Betreuerinnen

Wien (OTS) - Sehr erfreut reagierte der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbund, Dr. Andreas Khol, über den heutigen Nationalratsbeschluss zur Kompetenzerweiterung für Betreuungskräfte:
"Dank Gesundheitsministerin Kdolsky ist heute ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer legalen und praktikablen 24-Stunden-Betreuung gelungen. Ich bin Andrea Kdolsky sehr dankbar, dass sie diese wichtige Neuregelung durchgesetzt hat." In den letzten Wochen war um die GuKG-Novelle, mit welcher die Kompetenzen von 24-Stunden-Betreuungskräften ausgeweitet werden, teils heftig gestritten worden. Heute wird nun endlich die vom Seniorenbund lange eingeforderte Neuregelung beschlossen. "Es war doch prinzipiell immer klar, dass eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung zuhause nur dann Sinn macht, wenn Betreuungskräfte die gleichen Rechte haben, wie etwa auch Familienangehörige", so der Bundesobmann.

Der Seniorenbund hatte immer gefordert, dass Betreuungskräfte mehr dürfen müssen, als nur den Haushalt zu führen. "Betreuungskräfte können nun das tun, wozu sie ja von den Betroffenen gebraucht werden", unterstrich Khol, um zu ergänzen: "Diesem äußerst wichtigen Schritt müssen allerdings noch weitere folgen. Es gibt noch einige ungeklärte Fragen was die Qualifikation und Ausbildung für Betreuungskräfte betrifft." Zudem sollte überhaupt, so die Forderung des Seniorenbundes, eine Ausbildungsoffensive im Bereich der Pflege-und Betreuungsberufe vom Lehrberuf bis zur universitären Ausbildung ins Leben gerufen werden. "Der Bedarf an Pflege- und Betreuungspersonal wird auch weiterhin kontinuierlich steigen. Diesen Bedarf gilt es zu decken. Außerdem gibt es in diesem Bereich große berufliche Zukunftschancen für die Jugend", betonte Khol.

Bei der 24-Stunden-Betreuung sei nun zwar ein wichtiger Schritt vorwärts gelungen, zufrieden sei der Seniorenbund aber noch lange nicht: "Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass bei der Förderung der 24-Stunden-Betreuung großer Verbesserungsbedarf besteht", unterstrich der Seniorenbundobmann: "Jede betroffenen Familie sollte eine Förderung von 800 Euro bekommen und die Vermögensgrenze muss in ganz Österreich abgeschafft werden. Nur so wird das erklärte Ziel der Bundesregierung, eine legale und leistbare Betreuung zuhause, zu erreichen sein."

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