Manpower Beschäftigungsausblick 2Q 2008: Viermal mehr Einstellungen als Kündigungen

Wien (OTS) - Börsensturz, Immokrise, Rezession - Österreichs Unternehmer sind davon nicht beeindruckt. Die Auftragsbücher sind voll, um sie abzuarbeiten, wollen im kommenden Quartal 17% der Personalchefs ihre Mannschaften aufstocken. Nur 4% müssen Mitarbeiter abbauen. Für den aktuellen Manpower Beschäftigungsausblick wurden 752 Personalverantwortliche aus allen Bundesländern und Branchen befragt.

Für den Frühling erwarten alle Bundesländer einen deutlich positiven Beschäftigungssaldo. "Das ist umso erfreulicher, da es in den letzten Quartalen immer ein oder zwei Ausreißer gab", freut sich Manpower Geschäftsführer Erich Pichorner. Nach Abzug der Kündigungen werden die meisten neuen Jobs in Oberösterreich ausgeschrieben. Hier wollen +25% der Unternehmen aufbauen, nur -1% muss reduzieren. Ähnlich expansiv ist die Beschäftigungs-lage im Burgenland, hier stocken +26% auf, nur -4% bauen ab. In Salzburg wollen 21% ausweiten, eingespart wird nirgends.

Gesunde Prognosen liefern auch Tirol (+20% Aufnahmen, -4% Kündigungen), Wien (+20% Ausnahmen, -6% Kündigungen) und Kärnten (+12% Aufnahmen, -2% Kündigungen). Auch in Vorarlberg (+10% Aufnahmen, -2% Kündigungen), Niederösterreich (+9% Aufnahmen,
-1% Kündigungen) und der Steiermark (+19% Aufnahmen, -12% Kündigungen) geht die Zahl der offenen Stellen steil nach oben.

Nach Wirtschaftssektoren bauen vor allem saisonabhängige Bereiche stark auf. Die größte Nachfrage herrscht in Land- & Forstwirtschaft (+29% Aufnahmen, -1% Kündigungen) und in der Energieversorgung (+22% Aufnahmen, keine Kündigungen). Weit vorne liegen auch Bergbau & Rohstoffgewinnung (21% Aufnahmen, -3% Kündigungen), die Sachgüter-erzeugung (+18% Aufnahmen, 3% Kündigungen) und der Mischsektor Kredit- & Ver-sicherungswesen, Immobilien, unternehmensnahe Dienstleistungen (+17% Aufnahmen, -2% Kündigungen).

Auch in Gastronomie & Hotellerie (+20% Aufnahmen, immerhin -8% Kündigungen), dem Öffentlichen- und Sozialbereich (+17% Aufnahmen, -5% Kündigungen), dem Handel (+15% Aufnahmen, -5% Kündigungen) und am Bau (+11% Aufnahmen, -2% Kündigungen) wird eifrig rekrutiert.

Einzig in Verkehr & Telekommunikation schaut es jobmäßig nicht so gut aus: Hier suchen nur +4% der Personalchefs neue Leute, gleichzeitig müssen -5% abbauen.

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