Mölzer: Für verstärkte EU-Zusammenarbeit bei Zivil- und Katastrophenschutz

Staats- und Regierungschefs sollten bei EU-Gipfel in Brüssel ein Zeichen gelebter europäischer Solidarität setzen

Wien (OTS) - Nicht nur verstärkte Anstrengungen beim Klimaschutz seien notwendig, sondern auch eine verstärkte europäische Zusammenarbeit beim Zivil- und Katastrophenschutz, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer anlässlich des heute in Brüssel beginnenden EU-Gipfels. "In den vergangenen Monaten und Jahren war eine Häufung von Naturkatastrophen festzustellen - sei es die Dürre in Spanien, die schweren Stürme in Mitteleuropa oder die Überschwemmungen in Rumänien. Und diese Entwicklung dürfte auch an den Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten nicht spurlos vorübergegangen sein. Spätestens bei der Anreise nach Brüssel wird so mancher von ihnen wegen des über Deutschland tobenden Sturms im Flugzeug ordentlich durchgebeutelt worden sein", so Mölzer weiter.

Weiters wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass die Bewältigung der Folgen von Naturkatastrophen für die betroffenen Mitgliedstaaten eine schwierige Aufgabe darstelle. "Dies gilt nicht nur für ärmere EU-Staaten, sondern auch für Nettozahler wie Österreich, wie die Überschwemmungskatastrophe im Jahr 2002 oder die Stürme ‚Paula’ und ‚Emma’ im heurigen Jahr gezeigt haben", betonte Mölzer. Wenn sich daher die Staats- und Regierungschefs der EU zu einer verstärkten Zusammenarbeit im Bereich des Zivilschutzes entschließen könnten, dann wäre dies eine gelebte Form der vielgepriesenen europäischen Solidarität, erklärte der freiheitliche EU-Mandatar abschließend.

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