Samariterbund Wien: EM-Vorbereitungen im Endspurt

Mehrere tausend Vorbereitungsstunden machen den Samariterbund EM-fit

Wien (OTS) - Die Fußball-Europameisterschaft nähert sich mit schnellen Schritten. Die Vorbereitungen für den größten Event des Jahres laufen beim Samariterbund Wien seit November 2006 auf Hochtouren, die Planungen sind abgeschlossen. Eine Vielzahl von SamariterInnen wird - zusätzlich zum Regeldienst - 23 Tage bei den Fanmeilen, Public Viewings und anderen EM-Veranstaltungen im Einsatz sein. Der Samariterbund Wien steht mit über 1.500 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, über 500 Hauptamtlichen und über 350 Zivildienern für die Versorgung der Wiener Bevölkerung sowie der österreichischen und internationalen Fans bereit.

Der Samariterbund ist für die Fußball-EM bestens gerüstet. "Wir freuen uns auf ein großes Fußballfest. Dabei wollen wir nicht nur unseren erwarteten Beitrag leisten, sondern darüber hinaus den Gästen aus Europa einen möglichst hohen Grad an Sicherheit und Hilfe bieten", so Landesgeschäftsführer Oliver Löhlein.

Modernstes Material und Technik im Einsatz

Für die Fußball-EM sind vom Samariterbund für den Austragungsort in Wien rund 15 Kommandanten, 50 Notärzte, 1.000 Rettungssanitäter, 130 Notfallsanitäter und Mitarbeiter mit speziellen Zusatzausbildungen (Katastrophenhilfe, Verpflegung, Technik, u.ä.) im Einsatz. Der Samariterbund stellt selbst täglich rund 172 Rettungsautos, drei Notarztwagen, 45 Spezialfahrzeuge und zwei mobile Leitstellen für die Bewältigung der Aufgaben bereit. Zusätzlich stehen für die Katastrophenvorsorge zwei Feldküchen, fünf Katastrophenhilfehänger, fünf Katastrophenhilfsdienst-Spezialhänger, ein Wasserrettungsboot und zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen zur Verfügung. Der Bestand an medizinisch-technischen Notfallgeräte sowie die Medikamenten- und Hilfsmittelvorräte wurden aufgestockt und auf den letzten Stand gebracht.

Internationale Zusammenarbeit

Unterstützung im Bezug auf Personal und Material erhält der Samariterbund Wien auch vom Internationalen Samariterbund (SAINT). Die Partnerländer sind vor allem Deutschland, Südtirol und Ungarn. Im Falle der deutschen Kollegen kann man auch auf die Erfahrungen, die im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland gemacht wurden, zurückgreifen. Der aktuelle Planungsstand hinsichtlich der grenzüberschreitenden Kooperation wurde Anfang Februar beim internationalen Samariter-Treffen in Wien besprochen.

Training für den Ernstfall

Neben den logistischen Vorbereitungen wurden auch in der Praxis Vorkehrungen getroffen. Seit Jänner 2007 nehmen die SamariterInnen Vorbereitungsseminare und Fortbildungen zum Thema "Fußball-EM" in Anspruch. In Planspielen und einsatzrealen Übungen werden die SamariterInnen auf mögliche Szenarien vorbereitet. Für Führungskräfte werden im Zuge der Vorbereitungsspiele zur Fußball-EM so genannte "Stabsrahmenübungen" abgehalten, bei denen das Schnittstellenmanagement, die Koordination der eingesetzten Hilfseinheiten und die Zusammenarbeit mit den Behörden und anderen Organisationen geprobt wurden und werden. So z.B. beim Freundschaftspiel Österreich - Deutschland am 6. Februar. Aber schon im Vorjahr wurde eifrig trainiert - u.a. bei einer Stellprobe im Stadionbad, einer Großschadensübung in Hornstein und einer Katastrophenhilfsübung in der Wildschönau im Herbst.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Martina Vitek
Öffentlichkeitsarbeit Samariterbund Wien
Tel.: 0664/3582386
E-Mail: martina.vitek@samariterbund.net
Web: www.samariterwien.at

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