ÖAAB-Bundesvorstand unterstützt BM Andrea Kdolsky in Sachen Pflege

Offene Fragen wurden im heutigen Gesundheitsausschuss gelöst

Wien, 12. März 2008 (OTS) Im Rahmen seiner heutigen Sitzung diskutierte der ÖAAB-Bundesvorstand auch die aktuelle Thematik der Pflege sowie der Reform des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes und sprach in diesem Zusammenhang Gesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky die volle Unterstützung für ihre Bemühungen aus. Auch wurde begrüßt, dass im heutigen Gesundheitsausschuss strittige Fragen geklärt werden konnten und die Erweiterung der Personenbetreuung auf einen Privathaushalt bzw. auf max. drei Personen beschränkt ist. ****

„Das Ziel der Pflegediskussion war und ist es – wie in allen Bemühungen, die in der Pflegefrage gesetzt wurden – Pflege für die Betroffenen praxisnaher zu gestalten“, so die Mitglieder des Bundesvorstandes unisono. Es sei wichtig, dass man einen weiteren, wichtigen Schritt in die richtige Richtung setzt, in dem man einen illegalen Zustand in die Legalität bringt. „Verantwortungsvolle Politik muss sich einfach den Herausforderungen stellen, die aktuelle Themen mit sich bringen. Und in dieser Frage ist es gelungen, sich mit Herz, Hirn und Verstand diesem Thema anzunehmen und eine für die Betroffenen sinnvolle Lösung zustande zu bringen“. Gerade auch die Lösung für die selbständige Ausübung des Gewerbes der Personenbetreuung ist eine wichtige und sehr gut angenommene Lösung für die betroffenen Familien.

Nach der arbeitsrechtlichen Lösung durch Arbeitsminister Bartenstein und Staatssekretärin Marek und der Lösung der Finanzierungsfrage durch Vizekanzler Molterer hat jetzt Bundesministerin Kdolsky die Pflegelösung finalisiert, die auch für die Angehörigen eine große Chance darstellt, in dem sie durch die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit die Möglichkeit zum Erwerb von Versicherungszeiten haben“, so der Bundesvorstand.

Gerade ein Thema wie die Pflege, dass aufgrund der demographischen Entwicklung in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird, muss ständig einer Überprüfung unterzogen werden, ob die gesetzten Maßnahmen auf die erforderliche Wirkung zeigen. Klar sei aber, dass mit dem jetzigen Modell ein „wichtiger Schritt in die richtige Richtung gesetzt wurde“.

Rückfragen & Kontakt:

ÖAAB-Bundesleitung, PR & Kommunikation; Tel.: 01
/ 40 141 224, presse@oeaab.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0005