Sonnberger: Bautenausschuss beschloss einstimmig Änderung des Richtwertgesetzes

ÖVP-Bautensprecher: Ein Punkt des Molterer-Inflationspaketes positiv erledigt! Beschlussfassung im Nationalrat morgen, Donnerstag

Wien (ÖVP-PK) - Erfreut zeigt sich ÖVP-Bautensprecher Abg. Dr. Peter Sonnberger über den heute, Mittwoch, erfolgten einstimmigen Beschluss im Bautenausschuss, die Richtwertmieten nicht um 3,6 Prozent (Dezember-Dezember-Index), sondern lediglich um 2,14 Prozent (Jahresdurchschnitts-Index) zu erhöhen. Das ergibt bei einer 600 Euro-Miete pro Monat 100 Euro Ersparnis im Jahr, so Sonnberger. Davon profitieren etwa 350.000 Mieterinnen und Mieter in Österreich. ****

Darüber hinaus profitieren von dieser Maßnahme 300.000 Mieterinnen und Mieter von Wohnungen der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft, für die der burgenländische Richtwert mit einem dreißigprozentigen Abschlag die Mietenbasis ist (Paragraph 13 Absatz 6 WGG).

"Für eine 70 Quadratmeter große Wohnung bedeutet das eine Ersparnis von fünf Cent pro Quadratmeter, also insgesamt 42 Euro pro Jahr", rechnet Sonnberger vor.

Weiters besteht Einvernehmen darüber, im Herbst 2008 über eine Schwellwertregelung mit fünf Prozent Verhandlungen zu führen, wobei auch hier Grundlage ist, dass die Werterhaltung der Miete gewährleistet sein muss, führte Sonnberger weiter aus. Damit wurde ein Punkt des Molterer-Inflationspaketes positiv erledigt, "es wartet aber noch viel weitere Arbeit, um diese sinnvollen Maßnahmen im Interesse der Bevölkerung umzusetzen", schloss der ÖVP-Bautensprecher.

Die heute im Bautenausschuss beschlossene Änderung wird morgen, Donnerstag, im Plenum des Nationalrates beschlossen.
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