Panisches Fiaker-Pferd auf der Südost-Tangente unter Kontrolle gebracht

A23: Samariterbund-Zivildiener bändigen "Geisterpferd"

Wien (OTS) - 12. März 2008; Wer regelmäßig auf der Wiener Südost-Tangente (A23) unterwegs ist, hat schon viel erlebt. Die meist befahrene Straße Österreichs ist aber noch immer für Überraschungen gut, wie seit kurzem auch zwei Zivildiener des Samariterbundes berichten können.

Marco Vezjak (21) und David Seidl (18) haben gegen 14:30 Uhr gerade eine Physiotherapie-Patientin aus dem Donauspital abgeholt, als ihnen auf der Praterbrücke plötzlich ein völlig verschrecktes Fiakerpferd entgegenkommt. Auf dem Handelskai in einen Unfall verwickelt, hatte sich das Tier in Panik losgerissen, war über die Auffahrt zur A23 auf die Brücke galoppiert und auch noch auf die Gegenfahrbahn geraten.

Die beiden Zivildiener reagieren blitzschnell. Mit dem Funkwagen 308 blockieren sie die beiden rechten Spuren der Tangente Richtung Vösendorf und schalten das Blaulicht ein, um die Aufmerksamkeit der Autofahrer auf sich zu ziehen.

Der Plan funktioniert: Der Verkehrsfluss stoppt und Marco Vezjak verfolgt auf der Tangente das völlig verschreckte Pferd. "Ich habe ruhig auf das Tier eingesprochen", meint der 21jährige "und konnte es schließlich unter Kontrolle bringen." Nach wenigen Minuten waren Einsatzfahrzeuge und auch die Besitzerin des Pferdes vor Ort. Sie brachte das Tier am Zügel über die Abfahrt Handelskai in Sicherheit.

Durch das couragierte und geistesgegenwärtige Handeln der Besatzung des Samariterbund-Funkwagens konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Physiotherapie-Patientin erlebte den Zwischenfall bei bester Laune quasi "in der ersten Reihe". "Sie bat mich, ihr beim Aufsetzen behilflich zu sein", meint David Seidl, "damit sie alles möglichst gut beobachten kann." Nach zwanzig aufregenden Minuten setzte der Funkwagen seine Fahrt fort.

Fotos von beiden Zivildienstleistenden werden auf Anfrage gerne zur Verfügung gestellt.

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