FCG/vida: Pflegegesetz muss abgeändert werden

Gesetzesentwurf muss im Nationalrat noch einmal überdacht werden

Wien (FCG) - "Wir verstehen, dass die Kompetenz der Betreuungskräfte in der 24-Stunden-Pflege ausgeweitet werden muss. Jedoch können wir nicht anerkennen, dass Betreuerinnen und Betreuer in Zukunft auch medizinische Tätigkeiten übernehmen sollen, obwohl sie dazu nicht ausgebildet sind", kritisieren Alfred Gajdosik und Fritz Pöltl von der FCG/vida.

Die Christgewerkschafter in der vida sind sich einig dass dieser geplante Gesetzesentwurf von den Nationalratsabgeordneten noch einmal überdacht werden muss. Es kann nicht sein, dass das qualifizierte und ausgebildete Pflegepersonal durch diese weitgreifende Kompetenzausweitung verdrängt wird. Immerhin geht es hier um die Gesundheit von vielen Menschen, die Pflege und Betreuung benötigen und um die Beschäftigten in diesem Bereich.

Für die FCG/vida müssen die pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen und deren optimale Versorgung im Mittelpunkt des Gesetzes stehen und dafür sorgen im medizinischen Bereich die qualifizierten Pflegekräfte. "Dass die Kompetenz der Betreuungskräfte im Bereich der Assistenz bei der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme sowie bei der Körperpflege ausgebaut wird, können wir anerkennen, aber alles was darüber hinaus geht, muss von qualifizierten Pflegepersonal durchgeführt werden. Dahingehend muss der Gesetzesentwurf geändert werden", so Gajdosik und Pöltl abschließend.

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