FP-Blind: Straßenwaschen einzig wirksames Mittel gegen Feinstaub in Wien

Wie wärs mit Handeln, SPÖ Umweltstadträtin Sima?

Wien, 12-03-2008 (fpd) - Statt Unmengen an Steuergeldern für eine keinesfalls nachhaltige Lösung des Problems Feinstaub zu verschleudern, sollte SPÖ Umweltstadträtin Sima besser endlich die jahrelange Freiheitliche Forderung in ihr Konzept aufnehmen und die Wiener Straßen regelmäßig waschen lassen, so der Umweltsprecher der FPÖ-Wien GR Kurth-Bodo Blind.

Derzeit werde der Feinstaub durch Spritzwägen lediglich gebunden. Die vorübergehende Wirkung sei dann, sobald die Straßen wieder trocken sind, quasi weggeblasen. Diese Vorgehensweise sei auf Dauer gesehen nicht nur teuer, sondern auch ineffizient. Die TU Wien habe schon vor langer Zeit festgestellt dass 10 bis maximal 22 Prozent des Feinstaubs durch den Verkehr direkt verursacht werden, während der Staub auf den Straßen den Wert auf bis zu 70 Prozent hochtreibt, meint Blind.

Laut der Österreichischen Gesellschaft für Strassen- und Verkehrswesen sei konsequentes Straßenwaschen in Ballungsräumen die wirkungsvollste Maßnahme gegen die zunehmende Feinstaubbelastung. Aus diesem Grunde solle Sima auch endlich umweltbewusst handeln. Sie sei nicht zum Däumchen drehen Stadträtin geworden, sondern müsse positive Maßnahmen für die Bundeshauptstadt setzen. Straßenwaschen als Problemlösung gegen Feinstaub wäre einmal ein richtiger Ansatz, fordert Blind abschließend. (Schluss) hn

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