Grüne Leopoldstadt: Einstellung des 21ers bringt massive Nachteile für 2.Bezirk

Hasch: "Ja zu U2 UND 21er"

Wien (OTS) - "Die SPÖ hat gestern im Bezirksparlament das Ende der Straßenbahnlinie 21 mit 10. Mai beschlossen - ohne mit der Wimper zu zucken", ärgert sich Adi Hasch, Bezirksvorsteher-Stellvertreter der Leopoldstadt. Hasch. Für die Grünen stehe jedoch fest, dass die Straßenbahnlinie 21 das zentrale öffentliche Verkehrsmittel in der Leopoldstadt sei, insbesondere für Wege innerhalb des Bezirks. "Es ist völlig klar, dass die U2 der Leopoldstädter Bevölkerung Vorteile bringen wird, aber warum müssen diese Vorteile mit Verschlechterungen im Öffentlichen Verkehrsnetz der Leopoldstadt erkauft werden?", fragt Hasch.. Viele Funktionen des 21ers könne die U2 nicht in gleicher Qualität übernehmen. "Die Einstellung einer in Teilabschnitten parallel geführten Straßenbahn zu einer neuen U-Bahn ist weder ein Naturgesetz noch verkehrspolitisch sinnvoll", so die Kritik des Bezirksvorsteher-Stellvertreters.

Die geplante Einstellung des 21ers bedeutet längere Intervalle in der Taborstraße, eine schlechtere Anbindung des Schulzentrums in der Kl. Sperlgasse, höhere Lärm- und Abgasbelastung in der Castellezgasse und dem Volkertviertel, wesentlich weniger ÖV-Haltestellen in der Ausstellungsstraße und damit längere Fußwege für die Fahrgäste, mehr Umsteigezwänge und wesentlich längere Intervalle und Wartezeiten für die BewohnerInnen von Engerthstraße, Wehlistraße und Praterkai.

Die heutigen Aussagen des Leopoldstädter Gemeinderats Hora zur 21er-Einstellung bezeichnet Hasch als "hilflosen Versuch, alles schön zu reden. Weder wird es zwischen Praterstern und Schwedenplatz eine Parallelführung von 21er und U2 geben, noch sind die Busse 77A und 80B ein adäquater Ersatz für den 21er im Bereich Handelskai." Hasch weist abermals darauf hin, dass Bezirksvorsteher Kubik noch vor der Gemeinderatswahl in einer SPÖ-Wahlkampfpostille versprochen habe, dass die Straßenbahn erhalten bleiben wird. "Noch ist es nicht zu spät, noch fährt der 21er. Wir hoffen weiterhin auf ein Einlenken der zuständigen Stadträtin Brauner in dieser für die Leopoldstädter Bevölkerung so wichtigen Frage", so Hasch abschließend.

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