Gebrüder Weiss investiert nachhaltig

Mit klugen Lösungen und einem ganzheitlichen Verständnis von Verantwortung

Wien (OTS) - Mit einem vorläufigen Nettoumsatz von EUR 950 Mio. verzeichnet der österreichische Transport- und Logistikkonzern Gebrüder Weiss (GW) bei einem stabil guten Cashflow von deutlich über EUR 55 Mio. ein neuerliches Umsatzwachstum von 9 Prozent. 2007 sind rund 300 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, davon die Hälfte in Österreich. Das wirtschaftliche Wachstum ist für GW jedoch nicht allein stehend. Ökonomische Überlegungen werden ergänzt durch ökologische und gesellschaftliche Aspekte. Unternehmerisch verantwortungsvolles Handeln ist gefragt. Kluge Lösungen werden nicht als Schlagwort, sondern als praktische Herausforderung betrachtet.

"Nach ersten Berechnungen sind wir mit einem Umsatz von EUR 950 Mio. weiterhin auf Erfolgskurs", freut sich Vorstandsvorsitzender Wolfgang Niessner. In allen Bereichen verzeichnete Gebrüder Weiss Wachstum und stellte seine nachhaltige Entwicklung erneut unter Beweis.

Die Wertschöpfung im Detail: Der größte Teil wird mit 30 Prozent nach wie vor durch die internationalen Landverkehre erwirtschaftet. Eine immer stärkere Rolle spielt aber mit 28 Prozent auch der Bereich Logistik. Niessner betont: "Logistiklösungen sind für uns eine wichtige Säule. Wir haben die richtige Größe und Struktur sowie hochqualifizierte Mitarbeiter, um individuelle Lösungen für unsere Kunden entwickeln und umsetzen zu können."

Neben Spedition und Logistik ist der Paketbereich eine zusätzliche Säule des Konzernerfolgs. Der Gebrüder Weiss Paketdienst bietet in der Mehrzahl der österreichischen Bundesländer die Dienstleistungen des DPD an. "Im letzten Jahr konnten wir auf sehr hohem Niveau den Paketumsatz auf EUR 124,4 Mio. steigern", so Ressortchef Peter Kloiber. "Die Supply Chain-Software-Lösungen von Inet-Logistics und das Beratungsangebot der Logistikconsultingfirma x|vise haben sich 2007 gut entwickelt. Inet-Logistics hat im vergangenen Jahr 20 Neukunden gewonnen", so das Vorstandsmitglied weiter.

Nachhaltiger Investitionskurs

Gebrüder Weiss bleibt auf Investitionskurs. Dazu Finanzvorstand Wolfram Senger-Weiss: "Wir haben 2007 über EUR 40 Mio. investiert. Unsere Eigenkapitalquote liegt trotz der hohen Investitionen stabil bei rund 50 Prozent." 2007 investierte der Konzern in Grundstückskäufe sowie Logistikanlagen in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Rumänien, Slowakei und in Ungarn.

Expandiert wird nach ökologischen Grundsätzen. Im Vorjahr ist vor diesem Hintergrund eine der größten Photovoltaik-Anlagen im Allgäu auf dem Dach der neu gebauten GW-Lagerhalle in Betrieb genommen worden. Auf einer Fläche von 1.016 m2 glänzen modernste Solarzellen, die pro Jahr rund 134.000 Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom erzeugen. "Wir sind uns unserer unternehmerischen Verantwortung bewusst. Bei Investitionen sind wir immer darauf bedacht, wirtschaftlich sinnvolle und ökologisch verträgliche Lösungen zu realisieren", erläutert Senger-Weiss die Investitionssumme von zusätzlichen EUR 700.000.

Starkes Osteuropa-Logistiknetzwerk

Das Investitionsprogramm von über EUR 100 Mio. in Zentral- und Osteuropa steht weiterhin im Fokus. In einer ersten Phase hat GW den Zukauf von neuen Grundstücken in Rumänien und der Slowakei sowie die Erweiterung des Standortes in Ungarn abgeschlossen. Zur Verdichtung des GW-Netzwerkes sind für 2008 weitere Investitionen in die Standortsicherung in Bulgarien, Kroatien, Slowenien, Serbien und Tschechien geplant. Weiterhin steht der Bau von modernen Speditionsterminals in Rumänien und der Slowakei auf dem Programm. "Die geplanten Investitionen 2008 werden EUR 50 Mio. übersteigen. Damit wollen wir unseren Kunden Lösungswege innerhalb einer nahtlosen Organisation anbieten. Im Vordergrund steht ein technisch leistungsstarkes Logistik-Netzwerk, das auf einer gemeinsamen Firmenkultur basiert", erklärt Wolfgang Niessner. Neben den Bauvorhaben in Osteuropa wird auch in Österreich und der Schweiz in neue Logistikanlagen investiert.

Globales Wachstum

Sehr zufrieden zeigt sich Air & Sea Vorstand Heinz Senger-Weiss mit den Entwicklungen in seinem Bereich: "Im Netzwerk mit unserem Joint-Venture-Partner Röhlig konnten wir den gemeinsamen Umsatz auf EUR 270 Mio. ausbauen. Der konsolidierte Umsatz von Gebrüder Weiss Air & Sea betrug 2007 rund EUR 188 Mio. Alle Teile unseres globalen Netzwerks entwickeln sich zufriedenstellend." Das Netzwerk ist stetig erweitert worden. Neue Büros sind in Übersee (Taiwan, Kanada und China) sowie in Europa (Rumänien und der Ukraine) eröffnet worden. "Im letzten Jahr haben wir unsere Strukturen wesentlich ausgebaut. In Übersee arbeiten mittlerweile 450 Mitarbeiter. Das entspricht einem Wachstum von mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr", so Senger-Weiss zum derzeitigen Status Quo.

Klimaschutz auf der Schiene

"Auch wenn es um die CO2-Reduktion geht, zählen für uns Ergebnisse. In der Theorie ist Klimaschutz leicht - die Umsetzung in der Praxis erfordert den Mut, neue Wege zu gehen", erklärt Vorstandsvorsitzender Wolfgang Niessner. "Das Zusammenspiel von wirtschaftlich sinnvollen und ökologisch verträglichen Zielen bildet die Grundlage. Wir haben uns auf den Weg gemacht, dieses Zusammenspiel zu verfeinern", so Niessner weiter.

GW stellt die Weichen in Richtung ressourcensparender Zukunft. Seit Januar diesen Jahres verkehrt der Orange Combi Cargo (OCC) täglich zwischen Wien und Vorarlberg mit Zwischenstopp in Hall/Tirol. Pro Jahr können so 15.000 LKW-Fahrten eingespart werden. Das bedeutet 2,5 Millionen Liter Diesel weniger und eine jährliche Reduktion des CO2-Austoßes um 9.000 Tonnen. Bei gleichbleibender Transportauslastung bietet GW als erstes privates Speditionsunternehmen eine kostengünstige und wirtschaftlich stabile Alternative im österreichischen Ost-West-Verkehr - samt positiver Ökobilanz.

2007 hat der Konzern seinen Strom- und Papierverbrauch pro Mitarbeiter im Schnitt um 5% gesenkt. Erklärtes Ziel für 2008 ist eine weitere Senkung um 5%. In einem Nachhaltigkeitsbericht werden Umweltziele für jede Niederlassung festgehalten und deren Erreichung an messbaren Kennzahlen bewertet. Die Verbindlichkeit zur Einhaltung dieser Ziele ist hoch. Die Geschäftsführung bezieht sie genauso in die Bewertung der Niederlassungen mit ein, wie wirtschaftliche Kennzahlen.

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