ÖVP Leopoldstadt: SPÖ trägt Straßenbahnlinie 21 zu Grabe

Wien (VP-Klub) - Wie zu erwarten, hat gestern die SPÖ-Mehrheit in der Leopoldstädter Bezirksvertretung die Straßenbahnlinie 21 zu Grabe getragen. Mit der Eröffnung der Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 im Mai 2008 soll nach dem Willen der Wiener Linien die Straßenbahnlinie 21 komplett eingestellt werden. Alle Oppositionsparteien im Leopoldstädter Bezirksparlament, so natürlich auch die ÖVP, haben sich gegen die Einstellung ausgesprochen, da der geplante Ersatz durch zwei Autobuslinien (77A und 80A) mehr Nachteile als Vorteile bringt. So ist etwa mit längeren Intervallen zu rechnen, die Wege der Benutzer der Öffis (v. a. im Bereich Engerthstraße - Stichwort "Pensionistenwohnhaus Prater") werden länger. Auch ist der Einsatz von Bussen weitaus nicht so umweltfreundlich wie der einer Straßenbahn (erhöhte Schadstoff- und Lärmemissionen).

"Leider konnten all diese Argumente die SPÖ-Mehrheit, die mit ihrem Einstellungsbeschluss kritiklos den Willen der Wiener Linien vollzieht, nicht überzeugen", kritisiert der Leopoldstädter ÖVP-Bezirksrat Peter Hauer-Pawlik. Während die ÖVP für die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner vehement eintrete, interessieren die SPÖ scheinbar die Anliegen der Bevölkerung nicht - wie in so vielen Bereichen der Stadt.

"Leider muss ich feststellen, dass es trotz der massiven Tariferhöhung bei den Wiener Linien zu keiner Verbesserung im öffentlichen Oberflächenverkehr im 2. Bezirk kommt, sondern ganz im Gegenteil: so sehr die U-Bahn-Verlängerung zu begrüßen ist, wird es trotzdem zu Verschlechterungen für die unmittelbar betroffenen Anrainer in weiten Teilen der Leopoldstadt kommen", so Hauer-Pawlik abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0002