Exporte nach Tschechien durchbrechen 4-Milliarden-Euro-Marke

Österreich steigerte Ausfuhren in die Tschechische Republik um 18,3 % - erstmals seit 2003 wieder positive Handelsbilanz mit Tschechien

Wien (PWK187) - "Österreichs Warenhandel mit der Tschechischen Republik boomt. Im Vorjahr stiegen die österreichischen Exporte um 18,3% und durchbrachen erstmals die Vier-Milliarden-Euro-Schallmauer. Das letzte Mal wurde eine Exportsteigerung in dieser Größenordnung vor zehn Jahren erzielt", berichtet Nikolaus Seiwald, österreichischer Handelsdelegierter in Prag. Die Importe legten indes um 8,5% auf 3,64 Mrd. Euro zu.

Exportzuwächse gab es bei allen Produktgruppen. Besonders erfolgreich waren die Exporte von mineralischen Brennstoffen mit einer Steigerung von 90%, bearbeiteten Waren (27%), Lebensmittel (17%) sowie Maschinen- und Verkehrsmitteln (11,4%). Seiwald: "Da die österreichischen Warenexporte nach Tschechien wesentlich stärker stiegen als die Warenimporte kam es auch zu einem Turnaround in der Handelsbilanz - zum ersten Mal seit 2003 kann Österreich wieder eine positive Handelsbilanz mit Tschechien aufweisen."

Für Österreich ist Tschechien der wichtigste Handelspartner in Osteuropa (bis zum Vorjahr noch Ungarn) und nimmt hinter Deutschland, Italien, den USA, der Schweiz und Frankreich weltweit den 6. Rang als Handelspartner ein. Für Tschechien ist Österreich auf der Exportseite mit einem Anteil von 4,7% nach Deutschland, der Slowakei, Polen, Frankreich, Großbritannien und Italien siebentwichtigster Partner, importseitig liegt Österreich mit 3,8% nach Deutschland, China, Polen, der Slowakei, Italien, Russland, Frankreich und den Niederlanden an neunter Stelle. (BS)

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Dr. Nikolaus Seiwald
Außenhandelsstelle Prag
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