SPÖ: "Heidemaria" Martinz droht Onodi-Schicksal

LGF Passegger: ÖVP trotz andauernder Brüskierungen nur mehr Erfüllungsgehilfe Haiders - SPÖ will Haider-Sumpf trockenlegen

Klagenfurt (SP-KTN) - ÖVP-Chef Josef Martinz habe sich und seine Partei anscheinend endgültig und "ohne Wenn und Aber" zum politischen Erfüllungsgehilfen Haiders degradiert, kritisierte am Montag der Landesgeschäftsführer der SPÖ Kärnten, Gerald Passegger. Aktueller Anlass: ÖVP und BZÖ machen bei der Eingliederung der Landesgesellschaften in die Landesholding einmal mehr gemeinsame Sache.

Die "Selbstaufgabe" von Martinz ist Passegger angesichts der andauernden Brüskierungen des ÖVP-Chefs durch Haider "umso unverständlicher". Zuletzt habe der Landeshauptmann Martinz ja im Zuge des Birnbacher-Honorar-Skandals gleich mehrfach "öffentlich zum Trottel gemacht", beispielsweise indem er ihm peinlicherweise private Finanzhilfe anbot und in der Folge als "Exoten" benannte. Wobei Haider allerdings vergessen hatte, dazu zu sagen, dass Exoten zum Aussterben neigen. Schön langsam müsse sich der ÖVP-Chef jedenfalls die Frage gefallen lassen, wie es um seine Selbstachtung bestellt sei, so der Landesgeschäftsführer.

Anstatt gemeinsam mit der SPÖ Haiders Sümpfe trockenzulegen würde Martinz "dem Dreck noch a Watschn geben", so Passegger. Das dahingehende Angebot an die ÖVP bleibe allerdings unwiderruflich und unter allen Umständen aufrecht. Dies sei man der Bevölkerung schuldig.

Martinz müsse ob seiner "untergeordneten Rolle" jedenfalls aufpassen, dass er schlechten Endes nicht zur Heidemaria Onodi von Kärnten werde, warnte der Landesgeschäftsführer. (Schluss)

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