Binder-Maier: "Mehr Marie für Marie" als Motto für den Internationalen Frauentag

Morgen entscheiden sich auch Rahmenbedingungen für Frauen in NÖ

St.Pölten (OTS) - "Der heutige Internationale Frauentag am Vortag der NÖ-Landtagswahl könnte passender gar nicht sein", erklärt Landesfrauenvorsitzende NRin Gabriele Binder-Maier. "Seit hundert Jahren werden am internationalen Frauentag Forderungen präzisiert, um in einer sich wandelnden Gesellschaft Frauen Chancengleichheit, Gleichberechtigung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen", so die SP-Landesfrauenvorsitzende weiter. "Das bedeutet für uns, auf politischer Ebene Rahmenbedingungen zu schaffen, mit Hilfe derer Frauen durch ihre Qualifikation, durch die Höhe ihres Einkommens, durch die Unterstützung in Familienaufgaben ein selbstbestimmtes Leben führen können. Eigenständigkeit von Frauen heißt nämlich auch im Privatleben eine Gleichstellung zu erfahren", so Binder-Maier.

Vieles wurde für die Frauen schon erreicht, viele Forderungen wurden aber noch immer nicht umgesetzt. Frauen brauchen verstärkte Unterstützung im Beruf - sei es durch ausreichende Bildungs- und Ausbildungsförderung, durch Arbeitsstiftungen, die den Berufs(wieder)einstieg erleichtern sollen und auch dadurch, dass Mädchen verstärkt für sogenannte Männerberufe interessiert werden sollen, um dadurch auch die Einkommensschere etwas zu schließen. Um für die Frauen Beruf und Familie vereinbar zu machen, müssen wir mehr flexible Kinderbetreuungsplätze schaffen, den Gratiskindergarten auch am Nachmittag und Kinderhorte und -krippen für Eltern mit niedrigem Einkommen kostenfrei anbieten. Frauen- und Gleichstellungspolitik ist wichtiger denn je: "Deshalb fordern wir ,Mehr Marie für Marie', damit Frauen in Niederösterreich besser durchstarten können", bringt es Binder-Maier auf den Punkt.

"Jede Wahl ist auch eine Entscheidung über die Rahmenbedingungen, die die Politik schaffen will. Frauen haben die Wahl - für ein selbstbewusstes, eigenständiges und modernes Leben in Niederösterreich oder für eine konservative ÖVP Politik, die traditionell die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehr schwer macht", spielt Binder-Maier abschließend auf den österreichweiten größten Geburtenrückgang von 4,4 % in unserem Bundesland an.

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