Grüne Wien: Unfallserie reißt bei den Wiener Linien nicht ab

Puller: "Sparkurs der Wiener Linien ist für Fahrgäste gefährlich"

Wien (OTS) - "Wieviele Menschen müssen noch verletzt oder gar getötet werden, bis die Wiener Linien reagieren und den Sparkurs endlich beenden", fragt sich Grün-Gemeinderätin Ingrid Puller, selbst Straßenbahnfahrerin, anlässlich des neuerlichen schrecklichen Bim-Unfalls gestern in Wien.

Seit Jänner fordern die Grünen Wien erhöhte Sicherheitsmaßnahmen für Straßenbahnen, Autobusse und U-Bahnen. Die Übernahmezeit, die das Fahrpersonal für die Überprüfung des Fahrzeuges braucht, soll wieder auf 25 Minuten verlängert werden. Seit 2004 wurden die Zeiten auf 15 Minuten reduziert. Auch wird und wurde bei den Facharbeitern eingespart. Die Schichten in den Werkstätten für die Wagenrevisionen auf Bahnhöfen und Garagen sind, was den Personalstand betrifft, am Tiefstand angelangt.

"Sicherheit kostet nun mal Geld und die Stadt Wien als Eigentümer muss auf jeden Fall Verantwortung übernehmen und muss die Wiener Linien zur Not auch finanziell unterstützen. Es darf nicht sein, dass die Fahrgäste durch unzureichende Sicherheitsvorkehrungen gefährdet werden, nur weil sich die Wiener Linien damit Personalkosten sparen", so Puller abschließend.

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