E-Government beim E-Day 2008: Amtswege, aber auch Geschäfte online abzuwickeln bringt’s!

Digitale Signatur als "elektronischer Schlüssel" für viele Anwendungen im Geschäfts- und Berufsleben - Experten: "Es geht voran, Schritt für Schritt in die richtige Richtung"

Wien (PWK169) - Die Experten und jene Besucher des Panels zum
Thema "E-Government 2.0" beim E-Day 2008, die Amts- und Geschäftswege bereits elektronisch erledigen, waren sich einig: Ob Steuerausgleich auf FinanzOnline, ob die Abfrage der Höhe von Selbstbehalten für erbrachte ärztliche Leistung, die verpflichtende Anmeldung von neuen Dienstnehmern ab dem ersten Tag im elektronischen "Dienstgeber-Konto" oder die Erledigung von Bankgeschäften von zu Hause aus - die elektronische Abwicklung bringt sowohl Unternehmern als auch Privatpersonen Vorteile in Form von Einsparungspotenzial, Zeit- und Ortsunabhängigkeit sowie Komfort und Sicherheit.

Allerdings waren sowohl Roland Ledinger (Bundeskanzleramt), Volker Schörghofer (Hauptverband der Sozialversicherungsträger), Artur Winter (Finanzministerium), Michael Butz (A-Trust) als auch Hans-Jürgen Pollirer, Obmann der Bundessparte der Information und Consulting der WKÖ und damit der Vertreter der Wirtschaft auf dem Podium, einig: Es gilt, die vielfältigen Möglichkeiten des so genannten "E-Government" besser als bisher bekannt zu machen und den konkreten Nutzen für jede und jeden Einzelnen mehr herauszuarbeiten.

Das Mittel der Wahl für den elektronischen Kontakt mit der Verwaltung ("E-Government") sowie für Geschäfte zwischen Unternehmen und Endverbrauchern (Business to consumer, B2C) bzw. zwischen Unternehmen (Business to business, B2B) stellt die E-Card/Bürgerkarte mit der sicheren digitalen Signatur dar. Ihr Ausbau "geht voran, Schritt für Schritt in die richtige Richtung".

Zertifikateanbieter Butz legte besonderes Augenmerk auf die Möglichkeit für Unternehmen, mit ihren Kunden im Wege der elektronischen Zustellung und mit Hilfe der elektronischen Signatur sicher zu kommunizieren, "und das auch rechtsverbindlich." Er betonte, dass auf der E-Card/Bürgerkarte keine sensiblen Daten des Benutzers wie Krankheiten oder ähnliches gespeichert sind. Vielmehr diene die Karte ausschließlich als "elektronischer Schlüssel".

Einigkeit herrschte am Podium darüber, dass die Zahl der Angebote in den Bereichen Amtsgeschäfte, Geschäftsabwicklungen und im Gesundheitsbereich sowie deren Nutzen erhöht werden müsse, um so wiederum eine stärkere Nutzungsfrequenz zu erreichen. In diesem Zusammenhang plädierte Pollirer für bessere Anreize zur Nutzung von E-Government-Angeboten, etwa eine Gebührenermäßigung.

Eine Hoffnung der Experten hinsichtlich der größeren Verbreitung der digitalen Signatur ruht auch in der Internetoffensive Österreich der Bundesregierung <www.internetoffensive.at>, in die auch die Wirtschaft eingebunden ist. (JR)

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