Khol: SPÖ-Meinungsschwenk bei Ausgrenzungspolitik ist späte Genugtuung für das Jahr 2000

ÖVP-Kurs der letzten acht Jahre wird in SPÖ allmählich anerkannt

Wien, 06. März 2008 (ÖVP-PD) "Der SPÖ-Meinungsschwenk bei der Ausgrenzungspolitik ist eine späte Genugtuung für das Jahr 2000", betont der damalige Klubobmann der Volkspartei, Nationalratspräsident a. D. und Seniorenbund-Obmann Dr. Andreas Khol, gegenüber dem ÖVP-Pressedienst. "Die damalige Hysterie, als man Demonstrationen organisierte und in Paris mit den Urhebern der Sanktionen champagnisierte erweist sich im Nachhinein als
Heuchelei. Der Marsch durch die Wüste Gobi war begleitet von einer Karawane aus hetzerischem Lärm und scheinheiligem Gezeter. Ich bin froh, dass bei vielen, die damals dafür verantwortlich waren, nun langsam die Vernunft einkehrt", betont Khol. ****

"Keine Partei darf ausgegrenzt werden, denn sie vertritt immer einen Teil der Menschen. Sehr wohl sind inhaltliche ‚Firewalls’ für eine Abgrenzung, wie von der ÖVP-Spitze aufgestellt, absolut nötig, aber eine totale Ausgrenzungspolitik ist falsch. Das haben wir
immer gesagt. Dass dieser ÖVP-Kurs der letzten acht Jahre von der SPÖ nun allmählich anerkannt wird, macht zufrieden", so Khol.

"Man muss aber auch dazu sagen, dass die damalige Haider-FPÖ wesentlich appetitlicher war als die jetzige Strache-FPÖ. Die Haider-FPÖ ist auf EU-Kurs gegangen und hat einen klaren Trennungsstrich zur Deutschtümelei und zum Nationalsozialismus gezogen. Im Unterschied zu heute. Denn mit der Partei eines Strache zu koalieren, der den EU-Austritt in Erwägung zieht, und der am 5. Mai die Niederlage der deutschen Wehrmacht betrauert, ist ein
echter Grenzgang", betont der Präsident abschließend.

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