Kadenbach: Steuerliche Entlastung für Freiwilligenarbeit

LR Kadenbach erörtert steuerrechtliche Lösung mit Finanzstaatssekretär Matznetter

St. Pölten, (SPI) - Immer weniger Menschen sind in der Lage, auf Grund beruflicher Belastung oder anderer Gründe, ehrenamtliche Leistungen, insbesondere im Rettungsdienst oder bei den Feuerwehren, zu erbringen. Gerade im Bereich der Rettungs- und Krankentransportdienste und ebenso bei den Freiwilligen Feuerwehren könnten die Leistungen ohne das Engagement der ehrenamtlichen HelferInnen nicht erbracht werden. "Die Rettungsorganisationen brauchen daher, wie auch alle anderen Hilfsorganisationen, dringend die Unterstützung der öffentlichen Hand in Form einer aktiven Freiwilligenpolitik, um wieder mehr Menschen für den Dienst an der Gemeinschaft zu gewinnen und diesen so sicherstellen zu können", erläutert NÖ Gesundheitslandesrätin Karin Kadenbach.****

Landesrätin Kadenbach hat daher mit Staatsekretär Dr. Christoph Matznetter die Möglichkeiten der steuerrechtlichen Absetzbarkeit für "ehrenamtliche" Aufwendungen der Freiwilligen erörtert. "Diese Problematik sollte bei der kommenden großen Steuerreform auf Bundesebene mitdiskutiert werden. In Niederösterreich sind alleine in den beiden Rettungsorganisationen Rotes Kreuz und ASBÖ 13.500 Freiwillige tätig. Diese Menschen stellen ebenso wie Tausende andere ehrenamtliche HelferInnen ihre Arbeitskraft ohne Bezahlung in ihrer Freizeit zusätzlich zu ihrer hauptberuflichen Tätigkeit für eine wichtige, gesellschaftspolitische Aufgabe zur Verfügung. Genau für diese Freiwilligen soll eine steuerliche Erleichterung geschaffen werden", so LR Kadenbach abschließend.
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