Silhavy beim E-Day: "Die E-Gründeroffensive soll Turbo für Kleinbetriebe sein und "Digital Divide" abbauen"

Die ersten 5000 GründerInnen bekommen kostenlose Chipkartenlesegeräte.

Wien (OTS) - Staatssekretärin Heidrun Silhavy und die Geschäftsführerin von Junge Wirtschaft/Gründerservice Mag. Elisabeth Zehetner, stellten heute im Rahmen des E-Day in der Wiener Hofburg die "E-Gründer-Offensive 2008" vor.

Silhavy: "Beim E-Government sind wir Europameister. Per Mausklick lassen sich mit der Bürgerkarte rund um die Uhr Amtswege erledigen. Unsere Service soll nun flächendeckend allen Zielgruppen zur Verfügung gestellt werden!" Doch derzeit sei die elektronische Signatur, sprich die Aufwertung der e-card zur Bürgerkarte unter jungen UnternehmerInnen noch wenig verbreitet. Die E-Gründer-Offensive soll abhelfen.

5000 Chiplesegeräte werden in einer gemeinsamen Aktion von Bundeskanzleramt und der Geschäftsstelle Junge Wirtschaft/Gründer-Service der Wirtschaftskammer Österreich kostenlos für die ersten 5.000 GründerInnen und JungunternehmerInnen, die sich melden, zur Verfügung gestellt. Chiplesegeräte sind die notwendige Hardware, um vom PC aus die diversen Amtswege, von der Steuererklärung bis zur Abfrage des Pensionskontos, zu erledigen. Von diesem "hervorragenden Angebot, das Zeit und Geld spart", erwartet sich Staatssekretärin Heidrun Silhavy einen "Turboschub, so dass bald möglichst alle Unternehmen die E-Government-Services nützen können".

Engagiert ist Silhavy aber auch bei der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie, die vorsieht, dass bis Ende 2009 für Unternehmen alle Verwaltungsverfahren vom Antrag bis zur Zustellung elektronisch verfügbar sein müssen: "Wir arbeiten zügig an den notwendigen Voraussetzungen dafür." Meilensteine bei der Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie sind etwa ein Unternehmensportal, das gemeinsam von Bundeskanzleramt und Finanzministerium erarbeitet wird, sowie die Schaffung eines einheitlichen Ansprechpartners für GründerInnen, erläuterte Silhavy. Beschleunigen und "österreichweit in die Breite bringen" werde man aber auch die Gewerbeanmeldung.

Dabei dürfe nicht auf die österreichischen Kleinunternehmen vergessen werde. "Mir ist es wichtig, dazu beizutragen, den Digital Divide, die digitale Kluft, von dem kleine Unternehmen mit unter 10 MitarbeiterInnen am stärksten betroffen sind, abzubauen.", betonte Silhavy. "Und es freut mich, dass wir kurz vor dem Frauentag auch dazu betragen können, dass die Wirtschaft weiblicher wird, denn heuer sind schon mehr als 40 Prozent der GründerInnen Frauen!", so Staatssekretärin Silhavy abschließend.

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Cornelia Zoppoth
Pressesprecherin von Staatssekretärin Silhavy
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