ACHTUNG KORREKTUR des UNTERTITELS der OTS0241 - Zwei Drittel der Österreicher für partnerschaftliches Miteinander von Nichtrauchern und Rauchern

FV Gastronomie erfreut über Ergebnisse der makam-Umfrage

Wien (PWK164) - Sehr erfreut über das Ergebnis einer heute veröffentlichten Umfrage des makam Instituts zeigt sich die Interessensvertretung der österreichischen Gastronomie. Darin sprechen sich rund zwei Drittel der Österreicher über 15 Jahre gegen ein generelles Rauchverbot in der heimischen Gastronomie aus. Rund die Hälfte der Befragten bevorzugt getrennte Bereiche für Nichtraucher und Raucher - eine legitime Forderung, der die österreichische Gastronomie auf freiwilliger Basis bereits nachkommt.

Helmut Hinterleitner, Obmann des Fachverbands Gastronomie der Wirtschaftskammer Österreich dazu: "Diese Umfrage unterstreicht eindrucksvoll, dass wir mit unserer Aufforderung zu einem partnerschaftlichen Miteinander von Nichtrauchern und Rauchern in der Gastronomie nicht nur die Interessen der von einem Rauchverbot bedrohten Gastwirte vertreten, sondern mit unseren Bemühungen auch dem klaren Wunsch der Mehrheit unserer Gäste entsprechen."

Besonders bemerkenswert an der jüngsten Umfrage ist für Hinterleitner das Ergebnis hinsichtlich der Kaffeehäuser. Nur 19 Prozent der Befragten möchten dort das Rauchen generell verbieten. "Das zeigt einmal mehr, dass die Österreicher einen ausgeprägten Sinn für unsere weltbekannte Kaffeehauskultur haben, die nun einmal für sehr viele Gäste untrennbar mit dem Genuss von Tabakwaren verbunden ist. Diese Tradition zu bewahren, ist eines unserer zentralen Anliegen, die wir in der ‚Charta der österreichischen Gastwirte’ formuliert haben", ergänzt Hinterleitner.

Bestätigt wurde im Rahmen der makam- Umfrage auch, dass die Mehrheit der Österreicher - insbesondere jene unter 60 Jahren - nicht zu Hause raucht. So genießen etwa zwei Drittel der Raucher zwischen 30 und 40 Jahren ihre Zigarette lieber an anderen Orten, wie etwa der Gastronomie. Dieses Ergebnis hat laut Hinterleitner vor allem Relevanz für die kleinen Lokale, die keine Möglichkeit haben eine eigene Nichtraucherzone einzurichten.

"Diese Lokale, häufig ohne oder mit beschränktem Speisenangebot, würden von einem Rauchverbot in ihrer Existenz bedroht werden. Kernpunkt unseres österreichischen Modells ist daher die Wahlfreiheit für Lokale mit einem Gästebereich unter 75 m2. Eigens entwickelte Aufkleber werden deshalb derzeit in Österreichs Gastronomie angebracht. Sie sollen die klare Kennzeichnung der kleinen Lokale als Nichtraucher- bzw. Raucherbetriebe gewährleisten und so sicherzustellen, dass auch der Gast tatsächlich die freie Wahl hat.", erläutert Hinterleitner. (US)

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