FPÖ-Graf, RFS-Schandl: Schluss mit der Verschwendung in der ÖH

Rechnungshofbericht bestätigt leichtfertigen Umgang mit Beitragsgeldern

Wien (OTS) - Der FPÖ-Wissenschaftssprecher Dr. Martin Graf kritisierte heute den leichtfertigen Umgang der ÖH-Exekutive mit den Zwangsbeiträgen der Studenten. Graf zeigt sich erfreut über die Prüfung durch den Rechnungshof und betont: "Die Missstände haben wir schon lange vermutet, jetzt haben wir sie schwarz auf weiß!"

Er bestärkt den Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) in seinem Einsatz gegen die Verfilzung in der ÖH. RFS-Obmann Gernot Schandl hat auf Basis des Berichts bereits drei zentrale Punkte der ÖH-Misswirtschaft angeprangert: "Mehrere tausend Euro wurden einfach verschlampt, so der erste Kritikpunkt. Laut RH-Bericht waren Kosten von 6.655,- Euro allein deswegen angefallen, weil nicht mehr genutzte Telefone nicht abgemeldet wurden. Der zweite Vorwurf ist, dass Mitarbeiter mit Gehaltssteigerungen überschüttet wurden", so Schandl.

Im RH-Bericht ist zudem von "jährlichen Lohnsteigerungen zwischen 5% und 8%" zu lesen. Besonders kritikwürdig für Schandl: Studentengelder wurden für "offenkundig der Privatsphäre von Studierendenvertretern oder Mitarbeitern" zuzurechnende Ausgaben verwendet, darunter auch Rauchwaren. Schandl: "Wie kommen die Studenten dazu, der ÖH-Exekutive die Zigaretten zu bezahlen?" "Wir werden den Rechnungshofbericht genau prüfen und auf parlamentarischem Wege die entsprechenden Konsequenzen ziehen", betonte Martin Graf abschließend.

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