Bartenstein: Österreichs Exportboom setzt sich fort

Exportplus von 10,1 Prozent - Handelsbilanz mit 400 Millionen Euro im Plus

Wien (BMWA-OTS) - "Der Boom der Österreichischen Exportwirtschaft setzt sich auch 2007 fort, das Exportplus gegenüber dem Jahr zuvor liegt über der 10 Prozent-Marke. Der Außenhandel ist und bleibt der treibende Wirtschafts- und Arbeitsplatzmotor", sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein, der sich gerade mit einer Wirtschaftsdelegation in Südostasien befindet, anlässlich der von der Statistik Austria veröffentlichten vorläufigen Außenhandelsergebnisse Jänner bis Dezember 2007. Die Exporte haben demnach im Vorjahr einen Wert von insgesamt 114,19 Milliarden Euro erreicht. Der Gesamtwert der Einfuhren lag im Vorjahr mit 113,80 Mrd. Euro um 9,2% über dem Wert von 2006. Für die Warenverkehrsbilanz bedeutet das ein Aktivum von rund 400 Millionen Euro.

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union lieferten österreichische Unternehmen 2007 Waren im Wert von 82,62 Milliarden Euro, das ist um 10,4% mehr als in der Periode Jänner bis Dezember 2006. Im Handel mit den 15 alten EU-Mitgliedstaaten gab es dabei überdurchschnittliche Exportzuwächse nach Griechenland (+22,0%), Schweden (+18,0%), Spanien (+12,4%) und Italien (+10,4%). Deutlich über dem Durchschnitt lagen mit Ausnahme von Malta alle neuen EU-Mitgliedstaaten, vom Spitzenreiter Estland mit +30,3% bis Litauen (+12,7%).

Aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union bezog Österreich im Berichtszeitraum Waren im Wert von 84,82 Mrd. Euro, das entspricht einem Anstieg um 9,0% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Handelsbilanz mit der Europäischen Union verzeichnete somit ein Passivum von 2,20 Mrd. Euro.

Der Außenhandel mit Drittstaaten fiel im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum bei den Importen mit 28,98 Mrd. Euro bzw. um 9,9%, bei den Exporten mit 31,58 Mrd. Euro um 9,3% höher aus. Das Aktivum der Handelsbilanz mit Drittländern betrug 2,60 Mrd. Euro. Unter den Exportdestinationen mit einem Volumen über 500 Millionen Euro sind überdurchschnittliche Zuwächse bei den Lieferungen nach Brasilien (+59,3%), Indien (+41,8%), Norwegen (+39,2%), China (+33,3%), die Vereinigten Arabischen Emirate (+27,3%), Serbien (+18,5%), die Russische Föderation (+15,0%), Ukraine (+13,2%), Kroatien (+12,0%), Türkei (+11,7%), Südafrika (+9,5%) zu verzeichnen.

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