VP-Gerstl: Ministerratsbeschluss bringt keine Beschleunigung für Wiener Infrastrukturprojekte

Wien (VP-Klub) - "Und wieder einmal konnte sich
SP-Verkehrsstadtrat Schicker bei seinem Parteigenossen Verkehrsminister Faymann nicht durchsetzen. Wichtigen Wiener Infrastrukturprojekten wurde beim Ministerrat am gestrigen Mittwoch keine Priorität bei der Finanzierung durch den Bund zuerkannt. Zudem lässt der Rahmenplan für 2008 zahlreiche Fragen unbeantwortet. Etwa die nach der Aufnahme neuer Projekte für Wien", kritisiert ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl.

Nicht nur, dass Wien bei dem neuen Finanzierungsplan kräftig ausgelassen wurde, wird es auch zu keiner klaren Beschleunigung bei verkehrstechnisch bedeutenden Vorhaben kommen. Vielmehr würden manche Projekte im Zeitplan sogar noch zurückgereiht. So wird sich etwa die für 2008 vorgesehene Fertigstellung des Bahnhofs Wien-Meidling um Jahre verzögern. Und sollte der Lainzer Tunnel nach dem jetzigen Plan tatsächlich bereits 2012 in Betrieb genommen werden, so wird er, wenn der Plan hält, zu einem Bahnhof führen, der frühestens 2013 in Teilbetrieb geht.

Beschämend kommt noch hinzu, so der VP-Verkehrssprecher abschließend, dass Niederösterreich und das Burgenland Vorfinanzierungen für den Ausbau der Infrastruktur im Großraum Wien leisten, während die Stadt sich nobel zurückhält.

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