Vilimsky: Bayern zeigt, dass strenge Rauchverbote nicht zu halten sind!

Entscheidungsautonomie für Wirte und Gäste soll gewahrt bleiben

Wien, 06-03-2008 (fpd) - Zwar werde der Druck von Seiten der EU bezüglich eines Rauchverbotes in Österreichs Gaststätten weiter verstärkt, die Negativauswirkungen, die dieses Verbot in anderen Ländern nun zur Last werden, zeige aber, dass die Bevölkerung ein striktes Nichtraucherland ablehnen würde. Und die Bevölkerung ist es nun mal, auf die zu zumindest die FPÖ hört. "Wir sind für die Menschen da - für ihre Bedürfnisse und Probleme", so heute der Generalsekretär der FPÖ, NRAbg. Harald Vilimsky, anlässlich der CSU-Wahlschlappe in Bayern, welches auf den aggressiven Nichtraucherschutz zurückzuführen sei.

Der fast 6-prozentige Verlust der CDU bei den Kommunalwahlen in Bayern zeige einmal mehr, dass es sich die Menschen nicht gefallen lassen, wenn man Gesetze über ihre Köpfe hinweg beschließt und verpassen den Verantwortlichen dann auch einen entsprechenden Denkzettel. "Bei uns in Österreich wird es nicht viel anders aussehen, wenn auch bei uns ein totales Rauchverbot in allen Gastronomiebetrieben eingeführt wird", stellt Vilimsky fest. Nichtraucherschutz sei prinzipiell gut zu heißen, dürfe jedoch nicht zu Lasten der Raucher gehen. Hier gebe es Möglichkeiten zur Genüge. Außerdem dürfe man sehr wohl annehmen, dass der Österreicher klug genug ist, um selbst zu entscheiden, wo er hingeht bzw. welches Lokal er besuchen möchte. Schließlich werde niemand gezwungen, ein Raucherlokal zu besuchen, so Vilimsky.

Wenn das absolute Raucherverbot eingeführt werde, zwinge man sehr wohl die Bevölkerung dazu, in diversen Bars und Lokalen nicht zu rauchen - einzige Alternative: raus gehen oder zu Hause bleiben. Es dürfe nicht dazu kommen, dass uns die EU bereits unsere Lebensweise vorschreibt und uns jedes kleinste Detail aufdiktiert. Daher appelliert Vilimsky an die österreichische Regierung: "Lasst den Menschen in unserem Land ihre Eigenverantwortung und lasst sie selbst entscheiden. Sie sind durchaus im Stande dazu!" (Schluss) hn

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