AK: MieterInnen vor teuren Wohnkosten schützen

ÖVP Vorschlag bringt keine wirkliche Entlastung für MieterInnen

Wien (OTS) - Die AK verlangt die indexbedingte Mietenerhöhung 2008 auszusetzen, und eine Inflationsanpassung soll erst ab zehn Prozent erfolgen - das bringt für MieterInnen eine wirkliche Entlastung. Der Vorschlag von ÖVP Bautensprecher Peter Sonnberger entlastet die MieterInnen nur minimal. Demnach soll die jährliche Erhöhung der Richtwertmieten nicht mit dem Wert der Dezemberinflation erfolgen, sondern mit der Jahresdurchschnittsinflation. Die AK hat berechnet:
Der ÖVP Vorschlag würde für 350.00 Haushalte ab April um 2,2 Prozent höhere Richtwertmieten bedeuten. Bei einer durchschnittlichen 80 Quadratmeter Wohnung sind das 16 Euro pro Monat mehr, im Jahr 192 Euro. Außerdem würden die ohnehin hohen Mieten weiter jährlich erhöht werden. Und 400.000 MieterInnen mit älteren Kategoriemietverträgen würden demnach im Herbst um mindestens fünf Prozent mehr Miete zahlen. Bei einer 80 Quadratmeter Wohnung sind das rund 13 Euro im Monat mehr, im Jahr 156 Euro. Außerdem würde das auch wieder die Inflation anheizen.

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